Monatsübersicht

20-0211

Spielpädagogisches Forum „Spielmarkt Rastede 2020“ – Spielräume gestalten

Veranstaltung für Lehrer/innen, Pädagog/innen, Interessierte

„Sie wollen kreative Mitarbeiter? Geben Sie Ihnen genug Zeit zum Spielen.“ (John Cleese, Monthy Python)
 
Wer einmal in die Welt des Spiels und der kreativen Gestaltung hineinschnuppern möchte, hat am 04. Juli die Chance, sich selbst ins Spiel zu bringen. Im Ev. Bildungshaus Rastede findet der 3. Spielmarkt Rastede statt. Dieses spielpädagogische Forum bietet die Möglichkeit, miteinander ins Spiel zu kommen, sich zu informieren und das Phänomen Spiel aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Mit Workshops, Praxisseminaren, Fachvorträgen, Spielstationen, Präsentationen und Aufführungen bietet dieser Tag ein spannendes und abwechslungsreiches Programm in und um unser Tagungshaus. 
 
Eingeladen sind alle, die ehrenamtlich oder hauptamtlich mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen arbeiten, in der Bildungsarbeit tätig sind,  im Studium oder sich in der Ausbildung zum Erzieher/ zur Erzieherin befinden (auch Fachschulklassen sind eingeladen) und alle Spielinteressierten.  
 

 

Vom Spiel ergriffen zu sein bedeutet, Zeit anders zu erleben: nicht linear, in 
unveränderlichem Ablauf, sondern komplex. Die Gleichzeitigkeit des Verschiedenen wird
wahrnehmbar. Ein Spiel in diesem Sinne liegt jenseits von Zweckbindung oder
Vergnügungskommerz, jenseits von Spielerei und Zeitvertreib, sondern ist eine in sich
sinnvolle und erfüllende Aktivität, die auch spirituelle und poetische Dimensionen eröffnet. 
In Zeiten der dauernden Verfügbarkeit und Produktivitätszwängen ist es gut, ein Gegengewicht zu schaffen und Spielraum zu geben. 
 
In Kooperation mit: 

der Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung, Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP), Landesjugendpfarramt, Kindergartenarbeit, Kirche mit Kindern und der Pfarrstelle für Konfirmandenarbeit der Ev. -Luth. Kirche in Oldenburg, Ev. Jugend Oldenburg (EJO), CVJM Landesverband Oldenburg
 

Termin:

04.07.2020 | Beginn | 10:00 Uhr

04.07.2020 | Ende      | 18:00 Uhr

Seminarleitung:

Heile Scharf, Uwe Fischer und Team

Seminargebühr:

18 € , erm. 12 €

20-0212

Schulung für Ehrenamtliche im Bereich Darstellendes Spiel

Seminar für Lehrer/innen, Pädagog/innen, Interessierte

Unser Alltag verlangt uns manchmal einiges ab, dass wir nicht immer locker und leichtfüßig aus dem Ärmel schütteln, denn wer sich außerhalb der vertrauten vier Wände bewegt, muss präsent sein, also wahrnehmbar als Individuum und Persönlichkeit. Ganz gleich, ob Sie in einem Theaterstück eine Rolle spielen, vor einer Schulklasse stehen oder eine Supermarktfiliale leiten. Im Darstellenden Spiel ist es möglich sich weiter hinaus zu lehnen und tiefer einzulassen um das zu proben, was wir im realen Leben gerne umsetzen möchten. 

Die Fähigkeit, sich selbst auszudrücken, kann gelernt und gefördert werden., Körperlich präsent sein, hörbar werden, die individuelle Ausstrahlung aufwecken, kraftvoll agieren und Natürlichkeit frei legen. Im kreativen Ausdruck erfahren wir Lebendigkeit und authentisches Sein auf allen Ebenen und da Kunst von Können kommt, kann unsere Überzeugungskraft durch Wissen und Übungen erweitert werden.
 

 

Termin:

10.07.2020 | Beginn | 15:30 Uhr

12.07.2020 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Heike Scharf

Seminargebühr:

Auf Anfrage

20-0213

Zwischen Himmel und Erde - Zeit für mich und die Kunst

3. Sommerakademie am Schlosspark

Wie viel Blau hat der Himmel? Wie viel Grün bedeckt die sommerliche Erde? Die Sommerakademie am Schlosspark bietet die Möglichkeit eigene künstlerische Antworten zu finden. Eine Woche lang kann mit verschiedensten künstlerischen Mitteln ausprobiert und experimentiert werden.
Die Sommerakademie am Schlosspark bietet in anregender Natur Zeit fürs künstlerische Tun und Entspannung. Was kann es Schöneres geben, als sich künstlerisch mit Himmel und Erde auseinander zusetzen und das rundum gut versorgt?
 
William Turner, Claude Monet,  Emil Schumacher u.a. werden uns inspirieren. Beim Malen im und am Wasser werden wir den weiten norddeutschen Himmel einfangen. Experimente mit verschiedenen Erden und Pigmenten im Atelier führen uns zu eigenständigen Bildfindungen.

In der Keramikwerkstatt untersuchen wir in dieser Woche das Organische und Erdige. Wir tauchen ein in die Materie Porzellan und untersuchen deren Verbindung mit Erden, Salzen und Naturmaterialien unserer Umgebung. Dabei liegt das künstlerische Forschen im Vordergrund. Wir werden neue und ungewöhnliche Arbeiten erschaffen, die sich vom üblichen „Geschirr“ unterscheiden und die Keramik als Material in den Himmel heben wird.
 
Diese Sommerakademie bietet die Möglichkeit des Abschaltens und Innehaltens und Zeit für künstlerische Experimente
Abschließen wird diese Woche mit einer öffentlichen Ausstellung der entstandenen Werke.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer die Bläue des Himmels und die Vielfalt der Formen und Farben der Erde erforschen möchte, ist hier genau richtig.   


 

Termin:

20.07.2020 | Beginn | 16:00 Uhr

27.07.2020 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Rahel Zaugg, Visual Artist, Keramikerin
Meike Janßen, Künstlerin, Kunst- und Theaterpädagogin
 

Seminargebühr:

420,00 + 55,00 (Material)

20-0410

Schuld macht Sinn! Schuldvorwürfen in der Seelsorge und Hospizarbeit konstruktiv begegnen

Zielgruppe: Ehren- und hauptamtliche Seelsorger/innen, die in der Notfallseelsorge, Seelsorge und Hospizarbeit tätig sind

„Die im Krankenhaus haben alles falsch gemacht!“, „Wäre meine Tochter doch früher zum Arzt gegangen, dann müsste sie jetzt nicht sterben.“, „Diese Krankheit ist jetzt die Strafe, dass ich meine Kinder so schlecht behandelt habe.“, „Das verzeihe ich mir nie…“ – Schuldvorwürfe von Schwerstkranken, ihren Angehörigen sowie Trauernden gehören zum Alltag in der seelsorgerischen wie hospizlichen Begleitung. Die Falle ist, dass Sie als Begleitende Schuldvorwürfe häufig bewerten (z.B. als sinnlos, ungerechtfertigt) oder versuchen, sie anderen nehmen zu wollen.

Durch das Konzept der konstruktiven Schuldbearbeitung von Chris Paul werden Sie einen erfrischend ungewohnten Blick auf Schuldvorwürfe werfen. Sie werden erkennen, dass es unterschiedliche Arten von Schuldvorwürfen gibt und dass Sie dementsprechend auch unterschiedlich mit ihnen umgehen müssen. Sie werden erkennen, dass Schuldvorwürfe für die Betroffenen häufig überlebenswichtig sind und vertiefen, mit welcher Haltung Sie ihnen begegnen können. Ihre Praxisbeispiele spielen dabei eine große Rolle. 

Ziele 
·         Schuldvorwürfe als subjektives Konstrukt verstehen
·         Verschiedene Schuldzuweisungsformen unterscheiden und adäquat auf sie eingehen können.
·         Haltung der konstruktiven Schuldbearbeitung verinnerlichen

·         Zusammenhang von Schuld und Strafe erkennen
·         Mitgebrachte Fragen zum Thema beantwortet bekommen

Methoden  
·         Austausch und Diskussionen im Plenum mit den anderen Teilnehmer/innen
·         Teamarbeit unter den Teilnehmenden
·         Selbstreflexion 
·         ggf. Fallbesprechungen und Fallvisualisierungen anhand von mitgebrachten Beispielen der Teilnehmer/innen
 
Referentin: Dr. Tanja M. Brinkmann
Dr. Tanja M. Brinkmann hält bundesweit Vorträge und gibt Fortbildungen und Trainings zu Trauer am Arbeitsplatz, Palliative Care und Selbstsorge. Sie berät Unternehmen und Privatpersonen nach einem schweren Verlust in Bremen. Hospiz- und Palliativteams begleitet sie in ihrer Teamentwicklung. Sie ist promovierte Soziologin, Sozialpädagogin, Krankenschwester und hat eine Fortbildung zur ehrenamtlichen Lebens- und Sterbebegleiterin und eine Trauerberatungsweiterbildung absolviert. Ferner hat sie Erfahrungen in allen Tätigkeitsbereichen einer Bestatterin. Mehr: www.tanja-m-brinkmann.de


In Kooperation mit: Referat Seelorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Anmeldung und Information: Dezernat1@kirche-oldenburg.de, Tel. 0441/7701135

 

Termin:

09.07.2020 | Beginn | 09:00 Uhr

09.07.2020 | Ende      | 16:30 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin des Referates Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

 

Seminargebühr:

Auf Anfrage

20-0411

Pilgern am Deich Skulpturenpfad zu den sieben Tagen der Schöpfung

„Was mich trägt – Einübung in geistliches Leben“ - Seminar für Pilgerfreund/innen, Natur- und Kunstliebhaber/innen

Pilgern von Mariensiel bis Dangast  auf sieben Seemeilen entlang der sieben Skulpturen zu den sieben Schöpfungstagen. – ein norddeutsches Pilgererlebnis zwischen Wasser, Watt, und Wiesen!
 
Die Kunstwerke am Deich thematisieren den biblischen Schöpfungsmythos und seine Urgeschichte und bilden einerseits den modernen Naturbegriff aber andererseits auch menschlichen Gestaltungswillen ab.
Seh-Zeichen der Schöpfung als Mahn-Zeichen für eine Bewahrung der Schöpfung und geistliches Impulsen geht es auf den Weg.


 

Zu Beginn: Stehkaffee,  Andacht in der Kapelle
 
Abfahrt mit dem Bus ab Ev. Bildungshaus Rastede 10.00 Uhr
Rückfahrt ab Dangast ca. 16.00 Uhr

 
Bitte selbst für Verpflegung für unterwegs und entsprechende Kleidung bzw. Schuhwerk sorgen.
 
In Kooperation mit: AG Spiritualität in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 

Termin:

11.07.2020 | Beginn | 09:00 Uhr

11.07.2020 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminargebühr:

32 €

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