FORUMBIBELRASTEDE, THEOLOGIE UND KIRCHE

23-501

Bibliolog zum Kennenlernen

Seminar für alle Interessierte

Der Bibliolog ist eine Form der Auslegung, die die Bibel lebendig werden lässt. Es geht um das Erzählen dessen, was nicht erzählt wird. Der Bibliolog öffnet den Raum dafür, dass viele Menschen zu Wort kommen sich mit ihm vielschichtig auseinandersetzen können. Aufgrund seiner klaren Struktur, seiner Wertschätzung individueller Positionen und seiner belebenden Grundstimmung lässt er sich vielfältig einsetzen.

Der jüdische Nordamerikaner Peter Pitzele hat den Bibliolog aus einer Verbindung psychodramatischer Praxis mit der Auslegungstradition des „Midrasch“ entwickelt.
Ausgehend vom jüdischen Midrasch will diese Methode das „weiße Feuer“, also das, was zwischen den Zeilen und Buchstaben ist, zum Lodern bringen.
 

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Der Bibliolog basiert auf dem Dialog zwischen biblischer Geschichte und der eigenen Lebensgeschichte. Indem die Anwesenden sich mit einer biblischen Figur identifizieren und sich aus dieser Rolle heraus äußern, kommt es zu einem vielstimmigen Gemeinschaftserlebnis. Die Fähigkeit biblischer Texte, zu wesentlichen Grundfragen unseres Lebens zu führen, wird dabei genauso erfahrbar wie ihre Vielschichtigkeit als Zeugnis von Glauben und Geschichte.
 
 

Termin:

27.01.2023 | Beginn | 15:30 Uhr

29.01.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

180 €

23-502

Focusing und Achtsamkeit II

Vertiefungsseminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

In diesem Focusing - Vertiefungsseminar werden wir die Entdeckungsreise in unserem inneren Erlebensraum fortsetzen. Mit unserem Felt Sense als einen wertvollen inneren Wegweiser werden wir weitere Bereiche kennenlernen. Wir vertiefen die Prozesse im Focusing, schaffen mit weiteren Übungen und Methoden Freiraum und verfeinern die Antennen für den  Felt-Sense. Dazu gehört das Zuhören mit dem ganzen Körper, die Wirkung bestimmter Schlüsselwörter, das Erspüren des körperlichen Erlebens und die Wahrnehmung des Felt sense mit allen Modalitäten.
 

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Ein weiterer Schwerpunkt wird das Kennenlernen unserer innerlich erlebten Anteile sein und wie ich sie besser miteinander in Einklang bringen kann.

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachsen
 

Termin:

06.02.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

10.02.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Jan-Fredo Willms, Dipl.-Psych., systemischer Berater und Coach, Pesso Therapeut, Focusing Ausbilder (DF)
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

23-503

ForumBibelRastede: Von der Bibel bis Bollywood - Das Hohelied in den Blick genommen

Seminar für biblisch-theologisch interessierte Ehrenamtliche, Theolog:innen, Pädagog:innen und Interessierte

Was sagt der biblische Text des Hohelieds aus, so wie er ist, als eine Sammlung von Liebeslyrik? In welcher Tradition steht diese Lyrik in biblischer Zeit? Wie sind die Rabbiner der Antike und des Mittelalters mit dem Buch umgegangen, und welche Rolle spielt Gott in alledem? Welche Rolle spielen Erotik und Intimität in der mystischen Tradition des Judentums? Wozu ist Liebeslyrik fähig, und welchen Ort hat sie in unserem Alltag, unserem spirituellen Leben und unserem Erleben der Welt?
 
In diesem Seminar werden die Themen und Protagonist:innen des biblischen Buches „Hohelied“ (Schir ha-Schirim: Lied der Lieder) erarbeitet und in Bezug gesetzt zu Fragen und Herausforderungen des heutigen Umgangs sowohl mit der biblischen Tradition als auch mit der Interpretations- und Wirkungsgeschichte von Texten, die auf den ersten (und auch auf den
zweiten) Blick weniger religiöse Themen, Aspekte, Fragen oder Haltungen zum Ausdruck bringen.
 

Kreativ und interaktiv begegnen wir des Text und seiner Wirkungsgeschichte, erkunden die Stimmungen und Themen der biblischen Gedichte und Liebeslieder in Bildern, Musik, Lyrik und Film durch die Jahrhunderte.
 
Hebräisch-Kenntnisse sind hilfreich und zugleich gar nicht erforderlich.
Die Arbeit mit verschiedenen Übersetzungen ins Deutsche (und andere
Sprachen) bietet allen eine Vielzahl von Zugängen zu den Klängen und Anklängen des Bibeltexts. Alle sind eingeladen, ihre eigenen Geschichten und Begegnungen mit dem Text und seinen Themen in die Gespräche einfließen zu lassen.

 In Kooperation mit: Lektor:innenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Oldenburgische Bibelgesellschaft
 
Gefördert von: Oldenburgische Bibelgesellschaft
 

Termin:

24.02.2023 | Beginn | 16:00 Uhr

26.02.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehrsupervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care, Krankenhaus- und Hospizseelsorge, Drama-/Theatertherapeut, Playback Theater-Leiter
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

170 €

23-504

Das Fremde und das Vertraute

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Wie gestalten wir Begegnung in Spannungsfeld von dem, was fremd ist oder erscheint und dem, was vertrauten ist? Wie gehe ich damit um, wenn mir Menschen in meinem Leben zu Fremden werden, ich sie oder ihr Verhalten nicht wieder erkenne?
 
In welcher Wechselwirkung müssen Veränderung und Kontinuität stehen, damit bei mir und in meinen sozialen Kontexten (Beziehung, Familie, Nachbarschaft, Gemeinde) ein Gefühl von
Balance Sicherheit und Lebensfreude vorherrscht? Welche Rolle spielen Neugier, Aufgeschlossenheit und Abenteuerlust in unserem Alltag und in der pastoralen Arbeit?
 

In diesem Seminar werden biblische, rabbinische und neuzeitlich theologische sowie philosophische Texte und Ideen in den Blick genommen. Wir machen uns auf die Suche nach Einblicken und Ideen dazu, was das Fremde des anderen ist und mit uns macht. Auch gehen wir der Frage nach, wie wir damit umgehen, wenn uns etwas an uns selbst fremd, anders oder neu erscheint - oder auch, was passier, wenn mir Vertrautes fremd geworden ist.
 Neben der Arbeit mit Texten werden wir mit Klang und Bewegung den Themen, die sich auftun, nachspüren und Anschaulichkeit verleihen.

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachsen
 

Termin:

27.02.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

02.03.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehrsupervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care, Krankenhaus- und Hospizseelsorge, Drama-/Theatertherapeut, Playback Theater-Leiter
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

23-505

Poetisch, spirituell und politisch Literarische Begegnungen mit Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle

Tagesseminar für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeitende in Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Schulen sowie alle Interessierte

Zwei unbequeme, kämpferische und zutiefst religiöse Frauen kommen an diesem Literaturwochenende in den Blick: Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle. Ihre Texte inspirieren bis heute.
Mystikerin, Poetin, Sozialarbeiterin und Kommunisten-Freundin: Madeleine Delbrêl vereint vieles in sich. Sie prägte im Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts viele Menschen und handelte sich Ärger mit der katholischen Kirche ein. Dass Madeleine Delbrêl als überzeugte Christin auch ein Freigeist gewesen ist, zeigt sich daran, dass sie sich selbst als „Landstreicherin“ und „Partisanin“ im Gefüge der Kirche bezeichnete.
Gotteslehrerin, Theopoetin und Prophetin. So wird Dorothee Sölle u.a. genannt. Nach Jahrzehnten der Außenseiterrolle in der offiziellen Kirchenlandschaft wird sie heute von vielen als Impulsgeberin gefeiert und verehrt.
 

 Ihre Texte sind nach wie vor aktuell. Dorothee Sölle hat ihren letzten Vortrag in Bad Boll mit den Worten geschlossen: “Ich wünsche mir, dass diese Erde bleibt. Ob ich darin vorkomme, ist mir nicht wichtig.” Aber für diese Erde ist es wichtig, dass Menschen da sind, die im Sinne Dorothee Sölles “nach innen gehen”, kämpfen und lieben.

In Kooperation mit: Ev. Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referentin: Dr. Annette Schleinzer, Theologin und Exerzitienbegleiterin.  Sie gilt als eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum
 

 

Termin:

04.03.2023 | Beginn | 10:00 Uhr

04.03.2023 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Leiterin der Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Seminarkosten:

40 €

23-506

Wer Gott umarmt, findet in seinen Armen die Welt Pastorale Impulse aus der Begegnung mit Madeleine Delbrêl (1904-1964)

Seminar für Pfarr:innen, Diakon:innen und Interessierte

Die europäischen Kirchen befinden sich derzeit in einem fundamentalen Wandel. Spürbar wird dies innerkirchlich durch den zunehmenden Mangel an Mitgliedern ihrer Glaubensgemeinschaften - nach außen hin im Verlust an Bedeutung in der heutigen Gesellschaft.
Madeleine Delbrêl – die oft als „Mystikerin der Straße“ bezeichnet wird - hat schon zu ihrer Zeit die Herausforderung erkannt, „heute, in der heutigen Welt und heutigen Zeit zu lauschen, was der Herr seit jeher für heute von uns will, für die heute lebenden Menschen, für unsere heutigen Nächsten, und zu bitten, dass wir es sehen und begreifen“.
Als junge Frau war sie eine überzeugte Atheistin, bis das Evangelium in ihr „explodierte“. Ihr Weg führte sie dann in den sozialen Brennpunkt einer Arbeiterstadt in der Pariser Banlieue. Dort versuchte sie zusammen mit ein paar Gefährtinnen, „Christus lebendig werden zu lassen in einer Welt, in der er unbekannt ist“.
Die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, sind hoch aktuell. Sie erinnern daran, dass alle Getauften dazu berufen und in der Lage sind, „Gott überallhin zu tragen“.
 
 

Im Seminar wird es um folgende Themenbereiche gehen:
„Du lebtest, und ich wusste es nicht“: Madeleine Delbrêls Biografie
Unsere heutige Zeit als „besonders günstige Bedingung für unsere eigene Bekehrung“
„Von Ölbohrtürmen und Zeitteilchen“: Alltagsspiritualität für die „Leute vom gewöhnlichen Leben"
Die „Liturgie der Außenseiter“: als Kirche aus sich herausgehen
Im Dialog mit den Menschen sein
„Gott einen Ort sichern“
Umrisse einer neuen Gestalt von Kirche 

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachsen
Literatur:
Madeleine Delbrêl, Deine Augen in unseren Augen. Ein Lesebuch, hg. von Annette Schleinzer, Verlag Neue Stadt 22015.
Annette Schleinzer, Madeleine Delbrêl. Prophetin einer Kirche im Aufbruch. Impulse für Realisten, Verlag Neue Stadt 22018.

Termin:

26.06.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

29.06.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Dr. Annette Schleinzer, Theologin und Exerzitienbegleiterin. Sie beschäftigt sich seit 40 Jahren mit Madeleine Delbrêl, über die sie promoviert hat.
 Martina Rambusch-Nowak
 

Seminarkosten:

auf Anfrage

23-507

ForumBibelRastede: Über die letzten Dinge

Biblisch-theologisches Seminar für Ehrenamtliche, Theolog:innen, Religionspädagog:innen und Interessierte

Die Hoffnung auf das ewige Leben gehört zum tröstlichen Kern des christlichen Glaubens. Zugleich berühren die Themen Endlichkeit und Tod das Innerste unserer Existenz. Auch das Schreckensszenario eines apokalyptischen Weltendes ist plötzlich wieder von ungeahnter Aktualität. Wie aber lässt sich vor diesem Hintergrund die christliche Hoffnung so durchdenken und zur Geltung bringen, dass sie wirklich tröstet – und nicht etwa nur vertröstet?

 Wie halten wir es mit der Rede vom Weltende, vom Jüngsten Gericht, von der Unsterblichkeit der Seele – und nicht zuletzt von der Auferstehung der Toten? Im Seminar sollen diese Themen in ihrer Wucht und Schwierigkeit zur Sprache gebracht, in der Beschäftigung mit biblischen Texten durchdacht und auf hilfreiche Ansätze und Wege hin diskutiert werden.

In Kooperation mit: Lektor:innenarbeit der ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Oldenburgische Bibelgesellschaft
 
Gefördert von: Oldenburgische Bibelgesellschaft

 

Termin:

18.08.2023 | Beginn | 16:00 Uhr

20.08.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Prof. Dr. Martin Laube, Systematische Theologie, Universität Göttingen
Martina rambusch-Nowak

Seminarkosten:

170 €

23-508

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis“ Joh 8,12

Malkolleg für Pastor:innen, Diakon:innen und Interessierte

Licht und dessen Abwesenheit in nächtlicher Finsternis sind Motive, die in der Bibel häufig auftauchen.  So auch bei den Künstler:innen des Barock, wie Caravaggio oder Artemisia Gentileschi, die durch eine raffinierte Lichtführung dramatisch ausgeleuchtete Szenen schufen. Die Malerin Joan Mitchell sagte von sich: „Ich liebe das Licht des Tages und die Zeit der Nacht“ und füllte als Nachtarbeiterin riesige Leinwände mit expressiven Farbspuren mit dem Titel: „Tageslichtgedichte“.                                                     Was sehen wir, wenn es dunkel wird? Sind nachts wirklich alle Katzen grau? Franz Radziwill arbeitete mit einer Lichtmagie, die Bekanntes und Vertrautes unheimlich und befremdlich erscheinen ließ. Auch die zeitgenössischen Malerinnen Karin Kneffel und Lynette Yiadom-Boakye wissen um das Spiel mit Licht und Schatten.

Genannte Künstler:nnen werden uns zu eigenen Bildfindungen anregen. Neben der Malerei und Collage werden wir mit Licht in der Finsternis experimentieren. Ebenso werden Cyanotypien, geschaffen mit Hilfe des Sonnenlichts, die eigenen künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern. In diesem Pastoralkolleg besteht nicht nur die Möglichkeit des Einfangens von Licht, sondern auch die Farben der Finsternis zu erspüren und in eigene Bilder umzusetzen

In Kooperation: Pastoralkolleg Niedersachsen
 

Termin:

04.09.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

08.09.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Maike Janßen, Künstlerin, Kunst- und Theaterpädagogin
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

23-509

Schule des Innehaltens – Fotografie als Entschleunigung

Seminar für Pfarr:innen, Diakon:innen und Interessierte

Wer sich wirklich Zeit nimmt und sich auf „sein Motiv“ einlässt, wird eine einfühlsame Sichtweise der Umgebung und die gedankliche Verschmelzung mit dem Motiv entwickeln. Vielleicht entsteht beim Fotografieren ein Freiraum der Entspannung, der sich fließend mit Kreativität anreichert und schöpferisches Potential freisetzt. Bilder bewusst zu gestalten, kann ein wirkungsvolles Mittel zur Entschleunigung sein und zu einem meditativen Prozess werden.
Entschleunigung durch Achtsamkeit ist eine gezielte Form der Bewusstseinslenkung auf den gegenwärtigen Moment, ganz auf das Hier und Jetzt gerichtet. Aber auch die konzentrierte Beschäftigung mit schöpferischen Themen und Tätigkeiten beinhaltet ein hohes Entschleunigungspotential.
 

Der Profifotograf Mario Dirks wird uns wieder hervorragend in die Welt der Fotografie einführen. Neben einer breiten Auswahl an technischem Know-How unterschiedlicher Genres z.B. der Landschaftsfotografie,  der Langzeitbelichtung mit Graufilter, der Panoramafotografie, der Schwarzweißfotografie erwarten uns auch geistliche Impulse und Zeiten der Bewegung in der Natur.

In Kooperation mit:  Pastoralkolleg Niedersachsen

 

Termin:

18.09.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

22.09.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Mario Dirks, Profi-Fotograf, Dozent, Autor
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

23-510

GRUNDKURS BIBLIOLOG Weil jede/r etwas zu sagen hat

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte.

Der Bibliolog öffnet den Raum, dass viele Menschen sich mit dem biblischen Text vielschichtig auseinandersetzen. Aufgrund seiner klaren Struktur, seiner Wertschätzung individueller Positionen lässt er sich vielfältig in Gemeinde,  Schule und Bildung einsetzen.
Der jüdische Nordamerikaner Peter Pitzele hat den Bibliolog aus einer Verbindung psychodramatischer Praxis mit der Auslegungstradition des „Midrasch“ entwickelt. Diese Methode will das, was zwischen den Zeilen ist, zum Lodern bringen („weißes Feuer“). Dieser Ein fohrungskurs schließt mit einer zertifizierten Teilnahmebescheinigung ab.

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachsen
 

 
 

Bild zu Seminar GRUNDKURS BIBLIOLOG Weil jede/r etwas zu sagen hat

Termin:

06.11.2023 | Beginn | 15:00 Uhr

10.11.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Frank Muchlinsky, Pfarrer und Journalist, derzeit tätig im Gemeinschaftswerk der Evangelischen Publzistik in Frankfurt, Bibliologe
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

Nicht mehr buchbar:
FORUMBIBELRASTEDE, THEOLOGIE UND KIRCHE

22-500

Vokationstagung

Seminar für Religionspädagog:innen

Vokationstagung
 
Anmeldung und Information:
Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP)
in Oldenburg
Kerstin Hochartz,
Leiterin der ARP
Arbeitsstelle für Religionspädagogik
Tel.: 0441 7701 – 420

Termine
02.-04.11.2022
 
 

Termin:

16.02.2022 | Beginn | 10:00 Uhr

18.02.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Kerstin Hochartz

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

22-501

Literaturseminar. „Luzies Erbe und das Autobiografische Schreiben“ am 19. Februar 2022

Seminar für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeitende in Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Schulen sowie alle Interessierte

Episoden aus dem eigenen Leben aufzuschreiben oder gar eine ganze Familiengeschichte zu erzählen, stellt uns vor große Herausforderungen. Gleich zu Beginn gibt es viele Fragen. Wo fange ich an? Wie finde ich den roten Faden? Wie kann ich meinen Stoff in eine Form bringen? Und kann ich meiner Erinnerung überhaupt trauen?  

Das Seminar beginnt mit einer Lesung aus „Luzies Erbe“, einem biografischen Familienroman über vier Generationen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung werden wir uns gemeinsam und behutsam ans eigene Schreiben machen und Fragen beantworten, die dabei auftauchen. 
 

Die Teilnehmenden werden gebeten, drei persönliche Dinge mitzubringen, die mit einer Erinnerung verknüpft sind. Gerne auch Fotografien, Briefe, o.ä..
Das Seminar ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die Seminare können einzeln gebucht werden.

Teil 2: Literarische Begegnungen mit Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle, 17.-18.09.2022

In Kooperation mit: Ev. Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg


Referentin: Helga Bürster, Schriftstellerin

 

Termin:

19.02.2022 | Beginn | 09:00 Uhr

19.02.2022 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Leiterin der Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 
 

Seminarkosten:

36 €

22-502

Focusing und Achtsamkeit - der Stimme des Körpers folgen

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Viele Menschen kennen die beglückende Erfahrung einer stimmigen Erkenntnis. Focusing ist ein systematischer Weg zu einem solchen Aha-Erlebnis. Es richtet die
Aufmerksamkeit auf das Körpergefühl, das bei jedem Thema, in jeder Situation auftaucht.

Diese leibliche Befindlichkeit – auch Felt Sense genannt – wird im Focusing als innerer Wegweiser wahrgenommen. Absichtslose Aufmerksamkeit für solches anfangs oft noch unklares
körperliches Erleben kann im Focusingprozess zu größerer innerer Klarheit führen.
 

Entwickelt wurde Focusing von Gene Gendlin, Professor für Philosophie und Nachfolger von Carl Rogers an der Universität von Chicago. Focusing bedeutet, die eigenen tieferen Gefühle zu verstehen und stimmige Entscheidungen zu treffen. Es hilft, neue Lösungsperspektiven zu bekommen und bei Stress und Überlastung inneren Freiraum (zurück) zu gewinnen. Achtsamkeit und Spiritualität werden vertieft, die aufmerksame Begleitung anderer Menschen unterstützt.

In Kooperation mit:                                                                                                                                    Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:                                                                                                                                                           Jan-Fredo Willms, Dipl. Psych., Personal- und Führungskräfteentwicklung, Pesso Therapeut, systemischer Berater und Coach, Focusing Ausbilder (DFI)

 

Termin:

21.02.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

25.02.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-503

Kirche HIER und JETZT

Seminar für hauptamtlich Tätige in der Kirche

Bildungsurlaub
 
Kirche ist bunt und lebendig und nervig und amüsant und kräftezehrend und hoffnungsspendend und noch so viel mehr. Was treibt uns aktuell um in der Kirche? Wo sind Energiefresser und wo Aufladestationen für die inneren Akkus? Welches Bild von Kirche prägt unsere Arbeit? Wieviel "ICH" steckt in KIRCHE? Was beschäftigt dich aktuell in deinem Arbeitsalltag?
Wir möchten Platz zur Reflexion, zur Diskussion und zur Ideenentwicklung geben und laden Mitarbeiter:innen aus allen Arbeitsbereichen der Kirche ein, denn der Küster oder die Küsterin wird einen anderen Blick auf „Kirche“ werfen, als die Pfarrerin oder der Pfarrer.
 

Mit Methoden aus dem Kreativitätstraining und der Theaterpädagogik, frischer Musik und Impulsen aus aktuellen Kirchenbewegungen begeben wir uns auf eine gemeinsame Suche nach Impulsen und Ideen abseits vertrauter Lösungen.
 
In Kooperation mit:
Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung und Kirchenmusik in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg,                                                                                                        Kreisjugenddienst Wesermarch
 
 

Termin:

07.03.2022 | Beginn | 10:00 Uhr

09.03.2022 | Ende      | 12:00 Uhr

Seminarleitung:

Sonja Brockmann, Pastorin in Altenesch/Bardewisch; Sandra Bohlken, Kreisjugenddienst Wesermarsch; Karola Schmelz-Höpfner, Popkantorin; Uwe Fischer, Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

päd. Verantwortung:

Heike Scharf

Seminarkosten:

70,00

22-504

Midrasch: Einblicke in den rabbinischen Umgang mit biblischen Texten

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

In dieser Veranstaltung werden Beispiele rabbinischer Arbeit mit dem hebräischen Kanon (Tanach) in den Blick genommen. Text-nah und lebensnah begegnen wir dem Midrasch als Methode der Textauslegung und Denkhaltung. Dabei bieten Besonderheiten im Text Anlass, einem Wort oder einem Satz mehr Inhalt und Bedeutung zuzusprechen, als auf denersten Blick vorhanden sind. Dies geschieht oft mit viel Sinn für theologische, existenzielle, ethische, psychologische und auch ganz alltägliche Fragen und Beobachtungen—mal tiefsinnig, mal mit Witz und Leichtigkeit.
Midrasch als Literatur ist ein Teil der rabbinischen Schriften, der über Jahrhunderte gewachsen ist. Somit ist die Beschäftigung mit rabbinischen Kommentaren immer auch eine Reise durch Zeit und Raum.
Ziel ist es, mit diesen Einblicken in die antiken Auslegungen und Methoden in der Lage zu sein, biblischen Texten mit der hermeneutischen Haltung des Midrasch begegnen zu können und dabei sowohl mehr Lebendigkeit als auch tiefere Lebensbezüge zu entdecken. 
 

Auch werden wir üben, auf kreative und interaktive Art mit bekannten oder auch weniger bekannten Bibelstellen ins Gespräch zu komme. Zudem werden wir eine grundlegende Vertrautheit mit klassischer, rabbinischer Midrasch-Literatur entwickeln, um diese als Texte und Kontexte jüdischer Religion und Kultur wahrnehmen und wertschätzen zu können.
Anmerkungen                        
Bibel- und Midrasch-Texte werden in Übersetzung bereitgestellt. Hebräischkenntnisse sind hilfreich, jedoch nicht erforderlich.

In Kooperation mit:                                                                                                                                Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:                                                                                                                                                                      Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter. Wohnt in Potsdam.
 

 

Termin:

14.03.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

17.03.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-505

ForumBibelRastede: Das Buch Rut - Erkundungen des biblischen Textes und Begegnungen mit rabbinischen Kommentaren

Das kleine Buch Rut, eine kurze biblische Novelle, ist eine ergreifende Erzählung voll von Tragik und Spannung. Es geht um Fragen zu Macht und Besitz, Zugehörigkeit und Schutzbedürfigkeit, menschlicher Zuwendung und Regeln einer Gemeinschaft. 
 
In diesem Seminar werden wir neben einer genauen Arbeit am Text rabbinische Kommentare und Traditionen in den Blick nehmen. Wie besprechen die antiken Gelehrten die Personen der Erzählung? Welche theologischen und ethischen Aussagen oder Erkenntnisse leiten sie von der Geschichte ab? Und auch: Welche Erklärungen werden dafür angeführt, dass dieses Buch an Schavuot, dem Fest des Gebens der Tora (Matan Torah) rezitiert wird?
Auch für die christliche Tradition ist dieses Buch des ersten Testamentes von Bedeutung: Am 3. Sonntag nach Epiphanias ist Ruth 1,1-19 a als Predigttext vorgesehen, und viele Paare wählen sich ihren Trauspruch daraus aus.


In Gesprächen und einem kreativen Miteinander gehen wir auf die Suche nach Themen und Ideen, die uns persönlich sowie gesellschaftlich berühren und herausfordern, aufrütteln und Mut machen.
 
*Bedingungslose und liebevolle Zuwendung
 
In Kooperation mit:
Lektor:innenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Oldenburgische Bibelgesellschaft

Referent:
Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter. Wohnt in Potsdam.

 
 

Termin:

10.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

12.06.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

142 €

22-506

Aufbaukurs Bibliolog - Encounter

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Der Kurs legt den Schwerpunkt bibliologischer Erschließung auf biblische Begegnungsgeschichten. Die Teilnehmenden erlernen vielfältige Weisen, Begegnungen zwischen biblischen
Personen zu erkunden, zu gestalten und (neu) zu inszenieren. Gerade biblische Konfliktgeschichten bieten
dafür viel Potential. Biblische Akteure werden miteinander ins Gespräch gebracht. Die Technik des Rollentauschs führt dazu, dass die Sichtweise des Gegenübers besser verstanden wird. Selbst Personen, die sich in den biblischen Geschichten niemals begegnen, können ihre Sichtweisen direkt aufeinander treffen lassen.

 

Das Seminar eignet sich für diejenigen, die bereits einen Grundkurs (mit Zertifikat) absolviert haben und ein wenig Erfahrung mit der Methode sammeln konnten.
Der Aufbaukurs wird ebenfalls vom Bibliolog Netzwerk zertifiziert.

In Kooperation:                                                                                                                                       Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:
Frank Muchlinsky

 

Termin:

20.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

24.06.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-507

One-minute sculptures -Konfrontation mit dem Ungewöhnlichen

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:inne und Interessierte

In diesem Seminar werden Bilder entstehen, die abseits der alltäglichen Fotografie liegen. Inspiriert vom Künstler Erwin Wurm und seinen „One minute sculptures“ wird der Fotograf Mario Dirks gemeinsam mit den Teilnehmenden durch Formreduzierung und materiellen Minimalismus Fotos erschaffen, die neben theologischen Themen und biblischen Gestalten teilweise auch Alltagsprobleme behandeln. Wie stelle ich mich
in der Öffentlichkeit dar? Wie sehen mich die anderen? Wofür schäme ich mich? Welche Wirkung hat meine Körperhaltung auf mich und andere?
 

Objekte und Gegenstände werden zweckentfremdet, und der menschliche Körper wird zum künstlerischen Medium. Dadurch entstehen Bedeutungsverschiebungen, die den Betrachter nicht nur verwirren, sondern teilweise auch schmunzeln lassen und neue Zugänge auch zu biblischen Erzählungen eröffnen.

In Kooperation mit:                                                                                                                                Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:
Mario Dirks, Profi- Fotograf, Dozent, Autor

 

Termin:

27.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

01.07.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:


Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-508

Bibliotanz - Ein Einführungskurs

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Bibliotanz® bedeutet, biblische Texte im Tanz zu erleben.
Über den Weg der tänzerischen Improvisation werden Bibeltexte mit eigenen Lebenserfahrungen verknüpft.
Bibliotanz® ist getanzte Bibelauslegung. In diesem Einführungskurs erleben Sie einen individuellen Zugang
zu verschiedenen Bibeltexten. Inspiriert von biblischen Figuren und Motiven tanzen Sie mit dem eigenen Bewegungsrepertoire und machen dabei Erfahrungen mitdem Bibeltext und sich selbst.
 

Sie lernen die Methoden von Bibliotanz® kennen: Körperarbeit, Bewegungsübungen, Tanztraining zur Erweiterung des individuellen Bewegungsrepertoires, freie
Tanzimprovisationen und Reflexion. Es ist keine tänzerische Vorerfahrung nötig, aber die Bereitschaft, sich auf körperorientiertes
Arbeiten einzulassen.
Literaturtipp: Astrid Thiele-Petersen, Bibliotanz® – Biblische Texte im Tanz erleben

In Kooperation mit:                                                                                                                              Pastoralkolleg Niedersachsen

Referentin:                                                                                                                                                         Astrid Thiele-Petersen, Theologin, Theaterpädagogin, Tanzanleiterin der Christlichen AG Tanz

 

Termin:

04.07.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

08.07.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-509

Poetisch, spirituell und politisch Literarische Begegnungen mit Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle

Seminar für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeitende in Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Schulen sowie alle Interessierte

Zwei unbequeme, kämpferische und zutiefst religiöse Frauen kommen an diesem Literaturwochenende in den Blick: Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle. Ihre Texte inspirieren bis heute.

Mystikerin, Poetin, Sozialarbeiterin und Kommunisten-Freundin: Madeleine Delbrêl vereint vieles in sich. Sie prägte im Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts viele Menschen und handelte sich Ärger mit der katholischen Kirche ein. Dass Madeleine Delbrêl als überzeugte Christin auch ein Freigeist gewesen ist, zeigt sich daran, dass sie sich selbst als „Landstreicherin“ und „Partisanin“ im Gefüge der Kirche bezeichnete.

Gotteslehrerin, Theopoetin und Prophetin.  So wird Dorothee Sölle u. a. genannt. Nach Jahrzehnten der Außenseiterrolle in der offiziellen Kirchenlandschaft wird sie heute von vielen als Impulsgeberin  gefeiert und verehrt. Ihre Texte sind nach wie vor aktuell. Dorothee Sölle hat ihren letzten Vortrag in Bad Boll mit den Worten geschlossen: “Ich wünsche mir, dass diese Erde bleibt. Ob ich darin vorkomme, ist mir nicht wichtig.” Aber für diese Erde ist es wichtig, dass Menschen da sind, die im Sinne Dorothee Sölles “nach innen gehen”, kämpfen und lieben.
 

Samstag: „Wer Gott umarmt, findet in seinen Armen die Welt“, Begegnungen mit Madeleine Delbrêl (1904-1964)/ Poesie als Gebet,. Zur Biografie von Dorothee Sölle (1929-2003)                                                        Sonntag:  Glaube, Hoffnung, Widerstand: Ausgewählte Gedichte von Dorothee Sölle
Das Seminar ist Teil einer Veranstaltungsreihe, die Seminare können einzeln gebucht werden.

Teil 1:  Schreibwerkstatt und Lesung aus „Luzies Erbe“ mit Helga Bürster
Termin: 19.02.2022/ 9:30 Uhr bis 17:00 Uhr

 
In Kooperation mit:
 Ev. Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 
Referentin:
Dr. Annette Schleinzer, Theologin und Exerzitienbegleiterin.  Sie gilt als eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum

 

Termin:

17.09.2022 | Beginn | 10:00 Uhr

18.09.2022 | Ende      | 13:30 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Leiterin der Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 
 

Seminarkosten:

104 €

22-510

Ikonenschreibkurs für Anfänger: „Christus Pantokrator“

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Die Ikonenmalerei wurde in Klöstern bewahrt. Nur in diesen geschützten Orten war es Nonnen und Mönchen vorbehalten, diese Kunst zu erlernen und zu pflegen. Deshalb ist
ihr eine gewisse Ursprünglichkeit eigen.
Ikonen werden nicht auf beliebige Art und Weise gemalt. Sie sind vielmehr im Einklang mit der jahrhundertelangen
Erfahrung der Ikonenmaler zu „schreiben“, wie der orthodoxe Fachausdruck lautet. Sie sind kein normales Porträt, das jeder fertigen kann.

Es bedarf besonderen Feinsinns des Glaubens und des Verständnisses, um eine Ikone herzustellen.
Für diesen Kurs werden keine Vorkenntnisse vorausgesetzt. Unter Anleitung erlernen Sie die einzelnen Arbeitsschritte und fertigen Ihre erste Christus-Ikone.

In Kooperation mit:  Pastoralkolleg Niedersachsen

Referentin:
Ursula Räke, Ikonenmalerin, Eddelstorf

 

Termin:

19.09.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

23.09.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

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