SEELSORGE, HOSIPIZ UND SPIRITUALITÄT

22-406

NEUE NOTFALLSEELSORGE-AUSBILDUNG 2022

WEITERBILDUNG FÜR HAUPTAMTLICHE UND EHRENAMTLICHE SEELSORGER*INNEN

Notfallseelsorge ist qualifizierte seelsorgliche Begleitung im Notfall bei Tag und Nacht durch ehren- und hauptamtliche Mitarbeiter*innen in Notfallseelsorge- und Kriseninterventionsteams. Notfallseelsorger*innen treffen sich regelmäßig in ihren Teams und nehmen an Supervision teil. Notfallseelsorge wird über die Leitstelle alarmiert via Rettungsdienst und Polizei. 

In der Oldenburgischen Kirche ist im Kirchenkreis der/die „Koordinator/in für Notfallseelsorge“ dafür Ansprechpartner/in.  Alle zwei bis drei Jahre bietet die Ev.-Luth. Kirche einen Ausbildungsgang „Notfallseelsorge“ für haupt- und ehrenamtliche Seelsorger*innen an. Die Ausbildung, die 93 Unterrichtseinheiten umfasst, qualifiziert ehrenamtliche Seelsorger*innen zum Einsatz in der Notfallseelsorge.

Notfallseelsorge/innen absolvieren in Deutschland eine vereinheitlichte Ausbildung und bilden sich kontinuierlich weiter.
Die Ausbildung wird vom Konföderationsbeauftragten für Notfallseelsorge in Niedersachsen zertifiziert und wird in ganz Deutschland als PSNV-Ausbildung (Psychosoziale Notfallversorgung) anerkannt. 

Im Curriculum sind Unterrichtseinheiten enthalten, die Grundlagen der Psychologie vermitteln und in die Organisationsstrukturen der psychosozialen Akutbetreuung Einblick geben. Des weiteren spielen Themen wie Kultur und Religion, Suizid, Psychiatrie und Psychotherapie sowie Kommunikation, Kommunikationstraining und Einübung in die Selbstreflexion eine große Rolle.

 

Es werden besondere Zielgruppen, die Struktur einer Intervention und entsprechende Einsatzindikationen, Psychohygiene und Recht und Verwaltung näher in den Blick genommen. 

Informationen:
Referat Seelsorge 0441/7701 175
Anmeldung: seelsorge.fortbildungen@kirche-oldenburg.de

In Kooperation mit: Referat Seelsorge

Referent*innen der Basisqualifikation „Seelsorge“: 
Dr. Dorothee Kramer, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie, Systemaufstellerin, Transaktionsanalytikerin (CTA-C), 101-Trainerin, Therapeutin, Supervisorin, Coach

Gabriela Reinke, Diplom-Pädagogin, Lehrende Transaktionsanalytikerin unter Supervision (PTSTA-C), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Körpertherapeutin, Tanztherapeutin
Referent*innen der Notfallseelsorge-Module sind aktive Notfallseelsorger/innen und weitere Fachreferent/innen. 

Weitere Termine:
02. bis 04. September 2022, Modul 1, Rastede
25. bis 27. November 2022, Modul 2, Rastede
20. bis 22. Januar 2023, Modul 3, Rastede
24. bis 26. März 2023, Modul 4, Rastede
28. bis 30. April 2023, Modul 5. Rastede

 

Termin:

02.09.2022 | Beginn | 10:00 Uhr

04.09.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leitung Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-407

Kapitän:in des eigenen Lebens sein – mit einer guten Psychohygiene Selbsterfahrung mit Transaktionsanalyse für Seelsorger:innen

Fachtag Seelsorge, Zielgruppe: Pfarrpersonen, ehrenamtliche Seelsorger:innen, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit, weitere Interessierte

Kapitän:in: des eigenen Lebens sein – und wer steht am Steuer? Professionelles kirchliches Haupt- und Ehrenamt ist Begleitung von Menschen in existentiellen Situationen. Unser professionelles Ziel ist es, dabei authentisch und empathisch mitfühlend zu sein, weder mit dem anderen Menschen zu verschmelzen noch uns zu kühl abzugrenzen. Dauerkontakte, Häufigkeit und Intensität der Kontakte, potentiell traumatisierende Situationen (wie z.B. Seelsorge im Notfall) können zu einer „Mitgefühlserschöpfung“ führen.

Hier ist es wichtig, sich bewusst zu werden: Was tut mir gut? Was ist für mich Stress? Was sind meine Antreiber? Wie komme ich vom Überleben ins Leben? Der Fachtag mit Theorie-Modellen aus der Transaktionsanalyse fördert die Bewusstheit über meine inneren und äußeren Prozesse und lädt somit ehrenamtliche und hauptamtliche Seelsorger:innen zur Reflexion, Selbstwahrnehmung, Selbstsorge und somit zur professionellen Weiterentwicklung ein.
 

Information: Referat Seelsorge 0441/7701 175
Anmeldung: seelsorge.fortbildungen@kirche-oldenburg.de
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der ev. – Luth. Kirche in Oldenburg

Referentinnen:
Dr. Dorothee Kramer (Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie, Systemaufstellerin, Transaktionsanalytikerin (CTA-C), Therapeutin, Supervisorin, Coach),
 Gabriela Reinke (Diplom-Pädagogin, Lehrende Transaktionsanalytikerin u. S. im Anwendungsfeld Beratung (PTSTA-Co), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Körpertherapeutin, Tanztherapeutin)
 

 

Termin:

14.09.2022 | Beginn | 09:00 Uhr

14.09.2022 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Referat Seelsorge

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-409

Alle Jahre wieder … – Advent, Weihnachten und den Jahreswechsel in Trauergruppen/ im Trauercafé bedenken und gestalten

Seminar für ehrenamtliche Trauerbegleitende

Advent, Weihnachten und Jahreswechsel bedeuten für viele Trauernde eine „dunkle Zeit“. Das erste Mal „ohne“
den geliebten Menschen, der gestorben ist, die vielen weiteren Male „ohne“… – das löst oft Ängste und schwere
Gedanken aus. Gewohnte Abläufe und Rituale können nicht mehr so gestaltet werden, weil dieser Mensch fehlt.

Alleine zu sein in einer Zeit, die in unserer Kultur als Familienzeit und „Zeit der Liebe“ als „Heile Zeit“ gilt, lässt
die Einsamkeit und die Trauer oft noch mehr spürbar werden, wie eine unüberwindbare Hürde erscheinen. Wie
können wir die trauernden Menschen in unseren Begleitungen darauf vorbereiten, sie stärken, ihnen „ein Licht“ mit auf diesem Weg geben?
 

An diesem Tag werden Sie Texte, Methoden für Gesprächseinstiege, Rituale und kreative Möglichkeiten rund um
die Advents- und Weihnachtszeit kennenlernen und ausprobieren können. Eigene Fragen, Erfahrungen, Texte, Methoden und Rituale sind herzlich willkommen!
 

Termin:

21.10.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

23.10.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Dipl. Supervisorin, Hospizreferentin, Trauerbegleiterin, Gründungsmitglied, langjährige Vorsitzende BVT e.V.
 Marion Zwilling,  Trauerbegleiterin. Weiterbildung zur systemisch-lösungsfocussierten    Trauerbegleitung und Trauer von  Kindern und Jugendlichen, Mitglied im BVT e.V..

päd. Verantwortung:

Martina rambuswch-Nowak

Seminarkosten:

177 €

22-410

Klangschalen-Meditation-Wochenende – Impulse und Entspannung für Körper, Geist und Seele (mit Klangschalen, Tambura und Harfe)

Seminar für Interessierte, Leiter*innen von Meditationsgruppen

Ein Wochenende für Körper, Geist und Seele. Mit Klang und Meditation können wir zur Ruhe kommen und Kraft tanken. Klangschalen ermöglichen es auch Unerfahrenen
zu meditieren, denn sie führen den Geist in die Stille.
Neben der Klangmeditation lernen wir die Herzmeditation kennen. Sie steht der christlichen Tradition nahe, denn die Herzenswünsche, die wir darin für uns und andere
formulieren, erinnern an Segenswünsche. Herzmeditation
 beruhigt den Geist und öffnet das Herz, wir kommen in Kontakt mit uns selbst und üben uns darin, das Herz für andere oder auch für Gott zu öffnen.

Selbstliebe und Nächstenliebe können gleichermaßen in uns wachsen, und wir können Herzensqualitäten entwickeln, die uns stärken: Liebe, Mitgefühl, Dankbarkeit und Vertrauen.
Die Teilnehmer:innen kommen auch in den Genuss kurzer Klangmassagen. Was erwartet uns noch? Klang-Fantasiereisen, Harfenmusik, Atem- und Entspannungsübungen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.
Bitte mitbringen: warme Socken, wetterfeste Kleidung für Gehmeditation, falls gewünscht ein Meditationskissen.

Termin:

25.11.2022 | Beginn | 16:30 Uhr

27.11.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Michaela Brinkmeier, Meditationslehrerin, Klangtherapeutin und -pädagogin
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

185 €

23-401|2

Weiterbildung zum/r Trauerbegleiter:in 2023/2024

Seminar für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten, Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und Interessierte

BILDUNGSURLAUB

Trauer ist eine persönliche und schwerwiegende Erfahrung für jeden Menschen. Entsprechend verschieden sind die Wege in und mit der Trauer. Menschen in ihrer Trauer zu begleiten bedeutet, den Weg ein Stück unterstützend mitzugehen. Trauer ist eine notwendige Reaktion auf den Verlust eines Menschen.
Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg ohne diesen vertrauten Menschen fortzusetzen. Die Weiterbildung zielt darauf ab, eigene Verlusterfahrungen zu reflektieren, sie in Zusammenhang mit Erkenntnissen der Trauerforschung zu bringen und so zu einem größeren Handlungsspielraum in der Begleitung Trauernder zu gelangen.
Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und der christlichen Tradition.
 

Diese Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Inhaltliche Schwerpunkte: Auseinandersetzung mit eigenen Trauererfahrungen und unterschiedlichen Bestattungsformen, Trauermodelle, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstpflegeangebote, Gesprächsführung, Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung, Trauer nach Suizid, Kindertrauer und anderes mehr.

In Kooperation mit:
Bundesverband Trauerbegleitung e.V., Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg;

Termine:
09. - 13.01.2023      Modul 1
01.03.2023  Tagesveranstaltung
13. - 17.02.2023   Modul 2
28.08. - 0109.2023  Modul 3
27.11 . -01.12.2024 Modul 4
22.-26.02.2024 Modul 5


 

Termin:

09.01.2023 | Beginn | 10:00 Uhr

13.01.2023 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisiorin (DGSv), Trauerbegleiterin, Mitglied im Bundesverbandes Trauerbegleitung,
Marion Zwilling: Trauerbegleiterin, Weiterbildung zur Systemisch-Lösungsfokussierten Trauerbegleitung und Trauer von  Kindern und Jugendlichen, Mitglied im BVT e.V..
Sandra Kötter, Sterbe- und Trauerbegleiterin, Mitglied im  BVT, Notfallseelsorgerin, Resilienz- und Entspannungstrainerin.

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

2975 €; je Modul 595 €

23-402

"Ich will nicht , dass die tot sind!" - Kindertrauer

Seminar für Hospizler*innen und pädagogisch Tätige

Während der Begleitungen von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen, aber auch bei Trauerbegleitungen der Hinterbliebenen, erleben wir, dass Eltern und Angehörige sehr oft versuchen, ihre Kinder vor diesem einschneidenden Thema zu behüten.
Kinder werden aus den Gesprächen ausgegrenzt, bleiben allein zurück, mit den dann doch aufgeschnappten Gesprächsfetzen und ungeklärten Eindrücken.
Zurück bleiben Angst und Vorurteile. Erwachsene sind verunsichert, und die Fragen der Kinder scheinen oft zum falschen Zeitpunkt zu kommen…
Beim rückwärts - seitwärts Einparken, im Nacken eine ungeduldige Autoschlange, fragt die 3 1/2 jährige Tochter: „Mama, wie soll Opa in den Himmel kommen, wenn man ihn auf dem Friedhof eingräbt?“                                                                                                                               
Es gibt Fragen, für deren Aufschub man viele gute und vernünftig klingende        Begründungen findet……zu jung, zu unreif, überfordert, nicht zumutbar, hat Zeit, nur das Beste wollen, zu belastend, unbeschwerte Kindheit…
 
 

 
Themen, für die man auf den passenden Zeitpunkt wartet, man schiebt sie auf - bis….…hoffentlich nicht, nur nicht daran denken, passiert bei uns nicht…
 Doch: Wie können wir mit Kindern zu diesem Thema ins Gespräch kommen? Was brauchen Kinder? Wie können wir sie begleiten oder ihr Umfeld stärken?

Darüber wollen wir in diesem Seminar nachdenken, Methoden und Möglichkeiten kennenlernen, in den Erfahrungsaustausch kommen und einen Koffer voller Ideen entwickeln… Wir freuen uns über eigene Ideen, Methoden und Erfahrungen für einen Markt der Möglichkeiten..
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

20.02.2023 | Beginn | 10:30 Uhr

23.02.2023 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisiorin (DGSv), Trauerbegleiterin, Mitglied im Bundesverbandes Trauerbegleitung;
Marion Zwilling:  Trauerbegleiterin, Weiterbildung zur Systemisch-lösungsfocussierten Trauerbegleitung und Trauer von Kindern und Jugendlichen, Mitglied im BVT
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

414 €

Nicht mehr buchbar:
SEELSORGE, HOSIPIZ UND SPIRITUALITÄT

22-401|1

Weiterbildung zum/r Trauerbegleiter:in

Seminar für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten, Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und Interessierte

BILDUNGSURLAUB

Trauer ist eine persönliche und schwerwiegende Erfahrung für jeden Menschen. Entsprechend verschieden sind die Wege in und mit der Trauer. Menschen in ihrer Trauer zu begleiten bedeutet, den Weg ein Stück unterstützend mitzugehen. Trauer ist eine notwendige Reaktion auf den Verlust eines Menschen.
Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg ohne diesen vertrauten Menschen fortzusetzen. Die Weiterbildung zielt darauf ab, eigene Verlusterfahrungen zu reflektieren, sie in Zusammenhang mit Erkenntnissen der Trauerforschung zu bringen und so zu einem größeren Handlungsspielraum in der Begleitung Trauernder zu gelangen.
Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und der christlichen Tradition.

 

Diese Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab. Inhaltliche Schwerpunkte: Auseinandersetzung mit eigenen Trauererfahrungen und unterschiedlichen Bestattungsformen, Trauermodelle, Selbst- und Fremdwahrnehmung, Selbstpflegeangebote, Gesprächsführung, Einführung in die systemisch-lösungsorientierte Gesprächsführung, Trauer nach Suizid, Kindertrauer und anderes mehr.

In Kooperation mit:

Bundesverband Trauerbegleitung e.V., Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg;

Termine:
Modul 1     17. - 21.01.2022
Modul 2    28.02. - 04.03.2022
Modul 3    25. - 29.04.2022
Modul 5   13. - 16.06.2022
Modul 6   05. - 09.12.2022

Referenten/innen: kompetentes Referent/innenteam

 

Termin:

17.01.2022 | Beginn | 10:00 Uhr

21.01.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisiorin (DGSv), Trauerbegleiterin, Mitglied im Bundesverbandes Trauerbegleitung,
Marion Zwilling: Trauerbegleiterin, Weiterbildung zur Systemisch-Lösungsfokussierten Trauerbegleitung und

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

2350 €

22-402

Wochenendseminar Seelsorge: Zauberäpfel und Orangenblüten, Transaktionsanalyse-Special zu Beziehungen

Seminar für Pfarrpersonen, ehrenamtliche Seelsorger:innen, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit, weitere Interessierte

Gelingende Beziehungen scheinen fast magisch zu sein. Sie entfalten sich und wirken auf alle Menschen, die mit ihnen in Berührung kommen. Der Workshop beschäftigt sich damit, wie Beziehungen entstehen, wie sie sich verändern, was störend auf sie einwirkt. Besonders in den Blick nehmen wir, was es braucht, damit Beziehung gelingt.
Inhalte sind:

  • Wie wir in jungen Jahren Beziehung lernen
  • Die Wirkung elterlicher Botschaften auf die Beziehungsfähigkeit
  • Gefahren für die Beziehung: die 4 apokalyptischen Reiter
  • Die 5 Sprachen der LiebeBeziehungsbedürfniss
Im Mittelpunkt des Seminares stehen das Erkennen und die Selbstreflexion der eigenen Beziehungsmuster. Dies wird ergänzt durch Kurzreferate, Übungen, Rituale und den gemeinsamen Blick auf erfüllende Beziehungen. Wir freuen uns über alle, die sich mit ihren Beziehungsmustern auseinandersetzen und an gelingenden Beziehungen arbeiten wollen. Interessierte ohne Vorkenntnisse in Transaktionsanalyse sind ebenso willkommen wie TA-Erfahrene.

Informationen: Referat Seelsorge 0441/7701 175
Anmeldung: seelsorge.fortbildungen@kirche-oldenburg.de
In Kooperation mit: Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent:innen: Kirsten Jetzkus (Diplom-Sozialpädagogin / Diplom-Sozialarbeiterin, Examinierte Pflegefachkraft, Lehrende Transaktionsanalytikerin u.S. im Anwendungsfeld Beratung / PTSTA-C (EATA/DGTA), Supervisorin (EASC),Transaktionsanalytischer Coach (DGTA),(Pädiatrische) Palliativ Care Fachkraft,Zertifizierte Trainerin für Stressmanagement nach Prof.Dr. Kaluz),

Guglielmo Menon (Diplom-Kaufmann, Lehrender Transaktionsanalytiker u.S.im Anwendungsfeld Organisation / PTSTA-O (EATA/DGTA), Supervisor (EASC), Transaktionsanalytischer Coach (DGTA),zertifizierter Verhaltenstrainer (dvct))

 
 

Termin:

29.04.2022 | Beginn | 15:30 Uhr

01.05.2022 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Referat Seelsorge
 
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-403

Kultursensible Seelsorge: Auf das, was da noch kommt! — Einander mit Neugier begegnen, begleiten, berühren und bereichern

Fachtag Seelsorge, Zielgruppe: Pfarrpersonen, ehrenamtliche Seelsorger:innen, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit, weitere Interessierte

Zwei Tendenzen sind zunehmend vorhanden: Zum einen werden unser Alltag und unser soziales Umfeld kulturell bunter, vielschichtiger und komplexer.  Zum anderen ist da immer wieder und verstärkt der Ruf nach klaren Benennungen und Zuordnung, dem oft ein Entweder-oder-Denken zugrunde liegt.
 
Vielleicht kann ein Weg zu mehr innerer und gesellschaftlicher Sicherheit sein zu lernen, Mehrdeutigkeit auszuhalten, Ambivalenz und Ambiguität zu ertragen, ja sogar auf sie als natürliche und menschliche Gegebenheiten hinzuweisen, gerade dort, wo der Wunsch nach Eindeutigkeit und Einheitlichkeit zu Beengung, Ausgrenzung und Ablehnung führt.
 
 

Ins Praktische gewendet wird Rabbiner M. Lange folgende Fragen in den Fokus rücken: Wie geht kultursensibles Handeln?  Was macht Diversitätskompetenz aus und woran erkenne ich sie?  Wo ist Neugier gepaart mit Respekt und Demut eine hilfreiche Grundhaltung in der Seelsorge? Wie vermeide ich Verunsicherung und Übergriffigkeit in der Begegnung mit Menschen aus scheinbar anderen Traditionen und Werten?
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent:
Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter, Potsdam.
 

 

Termin:

23.06.2022 | Beginn | 09:00 Uhr

23.06.2022 | Ende      | 16:30 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Referat Seelsorge
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

22-404

Wer ist bei wem zu Besuch? - Gastlichkeit als Fundament der Hospizarbeit

14. Oldenburger Hospiztagung Seminar für Hauptamtliche und Ehrenamtliche und Interessierte

Die Pandemie hat viele praktische wie auch ethische Fragen aufgeworfen. Die Balance zwischen Distanz und Nähe, körperlich und sozial, ist zu einem großen Thema unserer Zeit geworden. Hinter allen pragmatischen Überlegungen im Bereich der Betreuung, Pflege und Begleitung steht die Frage nach der inneren Grundhaltung, mit der ich meinem Gegenüber ein helfendes Angebot mache.
 
So geht es bei dieser Tagung um eine Betrachtung der grundlegenden Qualitäten in der Begegnung von Mensch zu Mensch. Wie gestalten wir Zeit, Raum und Zwischenräume in der Hospizarbeit?  Das Wort Hospiz kann uns als Hinweis dienen. Es ist wie die Worte Hospitation oder Hospitierende dem Lateinischen entliehen und verweist auf den Akt des Besuchens. Ein Hospiz ist somit ein Ort am Wegesrand, an dem sichere Einkehr und geschütztes Verweilen für Gäste möglich ist.

Das Gastrecht zu gewähren oder auf gute Weise Gäste zu empfangen und zu umsorgen, ist in vielen Religionen und Kulturen ein hohes Gebot. Ob nun als Mitzwah im Judentum oder einer von den Geschichten und Lehren Jesu abgeleiteten Ethik im Christentum—es ist ein Akt, der zum einen ganz konkret Begegnung aufwertet und zugleich über dieses zwischenmenschliche Zusammensein auf theologische, spirituelle oder symbolische Art hinausweist.
 
 


 
Was macht mich zu einem/r guten Gastgeber:in? Was kann oder möchte ich von meinem Gast als Gesten und Verhalten erwarten? Wessen Gepflogenheiten, Vorlieben und Bedürfnisse haben Vorrang? Wann verkehren sich die Rollen, sodass ich der Gast bin, also lediglich zu Besuch bei einer möglicherweise fremden Person? Wann ist es Zeit zu gehen? Um diese Fragen, und noch einige mehr, geht es in den Vorträgen, Workshops, Gesprächen und Begegnungen, mit Blicken auf biblische und theologische Texte, mit Einblicken aus Philosophie und gesellschaftspolitischen Betrachtungen, mit Kreativität und Neugier.
 
In Kooperation mit:

Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent:                                                                                                                                                                            Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter. Wohnt in Potsdam.

 

Termin:

24.06.2022 | Beginn | 15:30 Uhr

26.06.2022 | Ende      | 12:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin des Referates Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg                         
Martina Ramb

Seminarkosten:

142 €

22-405

Sommerwerkstatt: IKONENSCHREIBEN

Seminar für Interessierte

Ikonen sind Türen, die uns den Weg in die geheimnisvolle Schönheit und Liebe Gottes hinein zeigen. Wir bleiben nicht nur passive Betrachter, sondern treten ein in ein Mysterium, ein göttliches Geheimnis und werden Teil davon. Eine Ikone entsteht in feierlichem Schweigen und stiller Meditation. Jede/r, die/der lernen möchte, Ikonen zu schreiben, sollte vor allem drei Fertigkeiten mitbringen: Zeit, Geduld und ein offenes Herz. Alles andere kann man sich nach und nach aneignen.
 
Die Ikonografin Janina Zang (www.janina-zang.de) stellt verschiedene Techniken und Feinheiten der Ikonenmeister vor. Der Ikonenkurs bietet einen Ausgleich zwischen Ruhe, Arbeit und Gespräch. Jeden Tag beginnen wir mit einem spirituellen Text und einem gemeinsamen Gebet, und wir arbeiten vorwiegend in Stille.
 
 

Der Kurs ist für Anfänger:innen und Erfahrene geeignet. Das Thema dieses Ikonenkurses ist das heilige Antlitz Christi (Mandylion). Passend zum Thema bietet Janina Zang mehrere Ikonenvorlagen zur Auswahl an. Anfänger:innen arbeiten an einer vereinfachten Ikone, um so einen erleichterten Einstieg in die Ikonenmalerei zu haben. Erfahrene können nach Absprache ein eigenes Motiv passend zum Thema mitbringen, müssten aber vor Kursbeginn eine eigene Vorzeichnung anfertigen.
 

Termin:

10.07.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

17.07.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Janina Zang

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

797 €, 75 € Materialkosten

22-408

Wie die Gruppe laufen lernt: Gruppenleitung in Hospiz- und Trauergruppen

Seminar für Ehrenamtliche

Gruppenleitung in Hospiz- und Trauergruppen ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Da sind Gruppenmitglieder, denen es zu schnell, anderen, denen es zu langsam vorangeht.
Es gibt zahlreiche Konflikte, die gelöst werden müssen.                                                                                                                    Was muss ich als Leiterin oder Leiter einer Gruppe wissen und beachten, um die Dynamik in der Gruppe zu erkennen,
um eine Gruppe leiten und begleiten zu können?                                                                Wie kann ich die Gruppenstunde beginnen und abschließen?                                                                                 Wie baue ich ein Gruppentreffen geschickt auf?                                                                                                          

Welche methodischen Möglichkeiten gibt es?        
Es wird auch um das eigene Verständnis von Leitung und um neue Ansätze in und für Leitung gehen. Wir arbeiten mit Theorie-Inputs, Übungen, an Fallbeispielen aus der eigenen Praxis und kollegialem Austausch. Es wäre schön, wenn Sie Fragen und Beispiele aus Ihrem Gruppenalltag mitbringen könnten.
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

18.10.2022 | Beginn | 10:30 Uhr

20.10.2022 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Dipl. Supervisorin, Hospizreferentin, Trauerbegleiterin, Gründungsmitglied und langjährige Vorsitzende Bundesverband Trauerbegleitung e.V.
 Marion Zwilling, Trauerbegleiterin. Weiterbildung zur  Systemisch-Lösungsfokussierten Trauerbegleitung und Trauer von  Kindern und Jugendlichen, Mitglied im BVT e.V..

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

179 €

22-411

Meine Trauer, Deine Trauer! Grundlagen der Trauerbegleitung

Seminar für Ehrenamtliche und Interessierte

Trauer ist immer noch ein Thema über das nicht gerne gesprochen wird, obwohl es zunehmend in der Gesellschaft thematisiert wird. Das bringt Unsicherheiten im Verhalten und in der Kommunikation mit sich. Jede und jeder empfindet und handelt bei Trauerfällen anders.
Trauer ist keine Krankheit, die behandelt werden muss. Sie ist vielmehr eine notwendige Reaktion auf den Verlust eines nahe stehenden Menschen. Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg, ohne diesen vertrauten Menschen fortsetzen zu können.


 

Bild zu Seminar Meine Trauer, Deine Trauer! Grundlagen der Trauerbegleitung

Inhalte dieser Fortbildung sind u. a. Trauertheorien, eigene Trauererfahrungen, Trauer in der Gesellschaft, Kondolieren.
 

Termin:

18.03.2022 | Beginn | 16:00 Uhr

20.03.2022 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Marion Zwilling: Trauerbegleiterin, Weiterbildung zur Systemisch-lösungsfocussierten Trauerbegleitung und Trauer von Kindern und Jugendlichen, Mitglied im BVT

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

179 €

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