Monatsübersicht

22-106

Sicher kommunizieren von Anfang an

Seminar für Fachkräfte in der Kinder- und Jugendhilfe, Erzieher:innen, Sozialarbeiter:innen

Kommunikation mit Eltern und Kindern aber auch mit Behörden gehören zu Ihren alltäglichen und gleichzeitig wichtigsten Aufgaben. Entwickeln Sie das richtige Fingerspitzengefühl in Gesprächen und nutzen Sie Ihre Rolle als kompetente:r Ansprechpartner:in, um vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen und zu pflegen.
Sie lernen sowohl Strategien für den täglichen Umgang kennen als auch Möglichkeiten zur Gestaltung von situationsbedingten Veranstaltungen in Wohngruppen.
Es geht darum, souverän aufzutreten und nachhaltig zu überzeugen, aber auch um Selbstsorge und die Wahrnehmung der eigenen Grenzen.

Neben abwechslungsreichem Input gibt es zahlreiche Praxisübungen, die Ihnen helfen werden, souverän mit allen Gesprächssituationen umzugehen. Dabei soll auch die eigene Gesprächsführung reflektiert werden, um konkrete Ideen und Anwendungsmöglichkeiten für die Praxis mitzunehmen. 
Bausteine des Seminars: Theaterpädagogische Elemente, Körperwahrnehmung, Gesprächsführung und Achtsamkeit, Körpersprache/Kommunikation.
 
In Kooperation mit: Niedersächsisches Landesamt für Soziales, Jugend und Familie

 

Termin:

20.06.2022 | Beginn | 10:30 Uhr

22.06.2022 | Ende      | 13:30 Uhr

Seminarleitung:

 Martina Rambusch-Nowak, Heike Scharf, Swen Engel

Seminargebühr:

Auf Anfrage

22-209

Lebenslange Lebenskunst - Biografiearbeit und kulturelle Teilhabe

Seminar für Mitarbeitende in Senior:innen- Einrichtungen; Pädagog:innen, Interessierte

Dieses Seminar wendet sich an alle, die sich für das Thema kulturelle und soziale Teilhabe im Alter sowie für Methoden der Biografiearbeit interessieren. Es geht zudem um das Kennenlernen des kunst- und kulturgeragogischen Ansatzes in der Arbeit mit Älteren.

Im Verstehen der eigenen Lebensgeschichte liegt ein wichtiger Schlüssel. „Wer bin ich, was sind meine Wurzeln, was ist mir wichtig und wer will ich (noch) sein?“ Künstlerisch-kreative Aktivität hat einen positiven Effekt auf Alternsprozesse, führt zur Steigerung von Lebensqualität sowie zu dem Gefühl weniger allein zu sein.

Mit lebendigen kunst- und kulturgeragogischen Methoden lernen wir gemeinsam das Feld der Kunst- und Kulturgeragogik kennen.

Sophie Voets-Hahne arbeitet als freiberufliche Kunstpädogogin/Kulturgeragogin in Düsseldorf. Sie entwickelt und realisiert Projekte im Bereich der kulturellen Bildung mit Älteren. Aktuell realisiert sie das Programm TATKRAFT (schöpferisch und aktiv Altern).

„Gedächtnis und Erinnerung sind geheimnisvolle Kräfte. Und die Erinnerung ist die geheimnisvollere und rästelhaftere von beiden... (Erich Kästner)
 
In Kooperation mit:
Arbeitsstelle Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg,
Kulturbüro der Stadt Oldenburg

Anmeldeschluss: 15.05.2022

Termin:

10.06.2022 | Beginn | 15:30 Uhr

12.06.2022 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Sophie Voets-Hahne

Uwe Fischer, Christiane Maaß (Stadt Oldenburg)

Seminargebühr:

190,00

22-210

Ausbildung Spiel- und Theaterpädagogik / Abschlusskolloquium

Seminar für Pädagog:innen, Lehrer:innen, Interessierte

30 Monate Ausbildungszeit, 20 Seminare und Treffen, sowie zwei eigene Projekte haben die Ausbildungsteilnehmenden erlebt und absolviert. Viele neue Erfahrungen und Anregungen
wollen reflektiert und analysiert werden. Als Spiel- und Theaterpädagog:innen ist es unerlässlich, sich mit der eigenen Spielleiter:innenrolle zu beschäftigen und ein Bewusstsein für eigene Stärken zu entwickeln. 

Was möchte ich in Zukunft mit den neu erworbenen Fähigkeiten und Erkenntnissen im beruflichen, aber auch privaten Umfeld anfangen?  An welcher Stelle kann ich mich in neuer Rolle einbringen? Diese Fragen werden Bestandteil der gemeinsamen Reflexion werden, bevor das Zertifikat übergeben wird.
Der gemeinsame Resonanzraum schafft Mut für erste Schritte im Feld des Spiels und des Theaters. 
 
In Kooperation mit:
Arbeitsstelle für Kulturelle Bildung in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Termin:

17.06.2022 | Beginn | 15:30 Uhr

19.06.2022 | Ende      | 14:30 Uhr

Seminarleitung:

Heike Scharf, Uwe Fischer

Seminargebühr:

Auf Anfrage

22-211

Handlettering - die Kunst der schönen Buchstaben

Seminar für Interessierte

Bild zu Seminar Handlettering - die Kunst der schönen Buchstaben

Überall sieht man sie: kunstvoll gestaltete Buchstaben und Zitate. "Handlettering" nennt sich die Kunst der schönen Buchstaben. In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie ihr Lieblingszitat in ein schönes Lettering verwandeln können. Sie lernen dazu verschiedene Alphabete und Lettering Techniken kennen - von der gezeichneten Druckschrift bis hin zum schwungvollen Brushlettering Alphabet. Außerdem lernen Sie, wie sich ein Lettering richtig planen und gestalten lässt. Bringen Sie dazu gerne Ihr Lieblingszitat mit! In dem Seminar haben Sie Gelegenheit, dieses zu gestalten.

Inhalte:

  • Basiswissen und Buchstabenkunde
  • Kreative Druckschriftalphabete
  • Die moderne Schreibschrift
  • Die Technik der Faux-Calligraphy
  • Das Brushlettering 1x1
  • Schmuckelemente zeichnen
  • Exkurs: Aquarellmotive
  • Komposition und Layout
Geeignet für Anfänger:innen und diejenigen, die bereits erste Erfahrung im Lettering haben und die Grundlagen erlernen möchten.
 
Buchveröffentlichungen:
„Handlettering Alphabete Watercolor“ - 2018, EMF-Verlag
 
Links:
www.lettering-by-mj.com
 

Termin:

17.06.2022 | Beginn | 16:00 Uhr

19.06.2022 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Johanna Janssen, Handlettering-Künstlerin

Seminargebühr:

255,00

22-403

Kultursensible Seelsorge: Auf das, was da noch kommt! — Einander mit Neugier begegnen, begleiten, berühren und bereichern

Fachtag Seelsorge, Zielgruppe: Pfarrpersonen, ehrenamtliche Seelsorger:innen, Ehrenamtliche in der Hospizarbeit, weitere Interessierte

Zwei Tendenzen sind zunehmend vorhanden: Zum einen werden unser Alltag und unser soziales Umfeld kulturell bunter, vielschichtiger und komplexer.  Zum anderen ist da immer wieder und verstärkt der Ruf nach klaren Benennungen und Zuordnung, dem oft ein Entweder-oder-Denken zugrunde liegt.
 
Vielleicht kann ein Weg zu mehr innerer und gesellschaftlicher Sicherheit sein zu lernen, Mehrdeutigkeit auszuhalten, Ambivalenz und Ambiguität zu ertragen, ja sogar auf sie als natürliche und menschliche Gegebenheiten hinzuweisen, gerade dort, wo der Wunsch nach Eindeutigkeit und Einheitlichkeit zu Beengung, Ausgrenzung und Ablehnung führt.
 
 

Ins Praktische gewendet wird Rabbiner M. Lange folgende Fragen in den Fokus rücken: Wie geht kultursensibles Handeln?  Was macht Diversitätskompetenz aus und woran erkenne ich sie?  Wo ist Neugier gepaart mit Respekt und Demut eine hilfreiche Grundhaltung in der Seelsorge? Wie vermeide ich Verunsicherung und Übergriffigkeit in der Begegnung mit Menschen aus scheinbar anderen Traditionen und Werten?
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent:
Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter, Potsdam.
 

 

Termin:

23.06.2022 | Beginn | 09:00 Uhr

23.06.2022 | Ende      | 16:30 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Referat Seelsorge
 

Seminargebühr:

auf Anfrage

22-404

Wer ist bei wem zu Besuch? - Gastlichkeit als Fundament der Hospizarbeit

14. Oldenburger Hospiztagung Seminar für Hauptamtliche und Ehrenamtliche und Interessierte

Die Pandemie hat viele praktische wie auch ethische Fragen aufgeworfen. Die Balance zwischen Distanz und Nähe, körperlich und sozial, ist zu einem großen Thema unserer Zeit geworden. Hinter allen pragmatischen Überlegungen im Bereich der Betreuung, Pflege und Begleitung steht die Frage nach der inneren Grundhaltung, mit der ich meinem Gegenüber ein helfendes Angebot mache.
 
So geht es bei dieser Tagung um eine Betrachtung der grundlegenden Qualitäten in der Begegnung von Mensch zu Mensch. Wie gestalten wir Zeit, Raum und Zwischenräume in der Hospizarbeit?  Das Wort Hospiz kann uns als Hinweis dienen. Es ist wie die Worte Hospitation oder Hospitierende dem Lateinischen entliehen und verweist auf den Akt des Besuchens. Ein Hospiz ist somit ein Ort am Wegesrand, an dem sichere Einkehr und geschütztes Verweilen für Gäste möglich ist.

Das Gastrecht zu gewähren oder auf gute Weise Gäste zu empfangen und zu umsorgen, ist in vielen Religionen und Kulturen ein hohes Gebot. Ob nun als Mitzwah im Judentum oder einer von den Geschichten und Lehren Jesu abgeleiteten Ethik im Christentum—es ist ein Akt, der zum einen ganz konkret Begegnung aufwertet und zugleich über dieses zwischenmenschliche Zusammensein auf theologische, spirituelle oder symbolische Art hinausweist.
 
 


 
Was macht mich zu einem/r guten Gastgeber:in? Was kann oder möchte ich von meinem Gast als Gesten und Verhalten erwarten? Wessen Gepflogenheiten, Vorlieben und Bedürfnisse haben Vorrang? Wann verkehren sich die Rollen, sodass ich der Gast bin, also lediglich zu Besuch bei einer möglicherweise fremden Person? Wann ist es Zeit zu gehen? Um diese Fragen, und noch einige mehr, geht es in den Vorträgen, Workshops, Gesprächen und Begegnungen, mit Blicken auf biblische und theologische Texte, mit Einblicken aus Philosophie und gesellschaftspolitischen Betrachtungen, mit Kreativität und Neugier.
 
In Kooperation mit:

Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent:                                                                                                                                                                            Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter. Wohnt in Potsdam.

 

Termin:

24.06.2022 | Beginn | 15:30 Uhr

26.06.2022 | Ende      | 12:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin des Referates Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg                         
Martina Ramb

Seminargebühr:

142 €

22-505

ForumBibelRastede: Das Buch Rut - Erkundungen des biblischen Textes und Begegnungen mit rabbinischen Kommentaren

Das kleine Buch Rut, eine kurze biblische Novelle, ist eine ergreifende Erzählung voll von Tragik und Spannung. Es geht um Fragen zu Macht und Besitz, Zugehörigkeit und Schutzbedürfigkeit, menschlicher Zuwendung und Regeln einer Gemeinschaft. 
 
In diesem Seminar werden wir neben einer genauen Arbeit am Text rabbinische Kommentare und Traditionen in den Blick nehmen. Wie besprechen die antiken Gelehrten die Personen der Erzählung? Welche theologischen und ethischen Aussagen oder Erkenntnisse leiten sie von der Geschichte ab? Und auch: Welche Erklärungen werden dafür angeführt, dass dieses Buch an Schavuot, dem Fest des Gebens der Tora (Matan Torah) rezitiert wird?
Auch für die christliche Tradition ist dieses Buch des ersten Testamentes von Bedeutung: Am 3. Sonntag nach Epiphanias ist Ruth 1,1-19 a als Predigttext vorgesehen, und viele Paare wählen sich ihren Trauspruch daraus aus.


In Gesprächen und einem kreativen Miteinander gehen wir auf die Suche nach Themen und Ideen, die uns persönlich sowie gesellschaftlich berühren und herausfordern, aufrütteln und Mut machen.
 
*Bedingungslose und liebevolle Zuwendung
 
In Kooperation mit:
Lektor:innenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, Oldenburgische Bibelgesellschaft

Referent:
Rabbiner Markus A. Lange, MA, Lehr-Supervisor für rabbinische Praxisfelder (Universität Potsdam), Dozent für Spiritual Care (Hospizakademie Bamberg), Wissenschaftlicher Mitarbeiter für Theatertherapie (HfWU Nürtingen-Geislingen), Krankenhaus- und Hospizseelsorger, Drama-/Theatertherapeut, Bibliodrama/Bibliolog- und Playback Theater-Leiter. Wohnt in Potsdam.

 
 

Termin:

10.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

12.06.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminargebühr:

142 €

22-506

Aufbaukurs Bibliolog - Encounter

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:innen und Interessierte

Der Kurs legt den Schwerpunkt bibliologischer Erschließung auf biblische Begegnungsgeschichten. Die Teilnehmenden erlernen vielfältige Weisen, Begegnungen zwischen biblischen
Personen zu erkunden, zu gestalten und (neu) zu inszenieren. Gerade biblische Konfliktgeschichten bieten
dafür viel Potential. Biblische Akteure werden miteinander ins Gespräch gebracht. Die Technik des Rollentauschs führt dazu, dass die Sichtweise des Gegenübers besser verstanden wird. Selbst Personen, die sich in den biblischen Geschichten niemals begegnen, können ihre Sichtweisen direkt aufeinander treffen lassen.

 

Das Seminar eignet sich für diejenigen, die bereits einen Grundkurs (mit Zertifikat) absolviert haben und ein wenig Erfahrung mit der Methode sammeln konnten.
Der Aufbaukurs wird ebenfalls vom Bibliolog Netzwerk zertifiziert.

In Kooperation:                                                                                                                                       Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:
Frank Muchlinsky

 

Termin:

20.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

24.06.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminargebühr:

auf Anfrage

22-507

One-minute sculptures -Konfrontation mit dem Ungewöhnlichen

Seminar für Pfarrer:innen, Diakon:inne und Interessierte

In diesem Seminar werden Bilder entstehen, die abseits der alltäglichen Fotografie liegen. Inspiriert vom Künstler Erwin Wurm und seinen „One minute sculptures“ wird der Fotograf Mario Dirks gemeinsam mit den Teilnehmenden durch Formreduzierung und materiellen Minimalismus Fotos erschaffen, die neben theologischen Themen und biblischen Gestalten teilweise auch Alltagsprobleme behandeln. Wie stelle ich mich
in der Öffentlichkeit dar? Wie sehen mich die anderen? Wofür schäme ich mich? Welche Wirkung hat meine Körperhaltung auf mich und andere?
 

Objekte und Gegenstände werden zweckentfremdet, und der menschliche Körper wird zum künstlerischen Medium. Dadurch entstehen Bedeutungsverschiebungen, die den Betrachter nicht nur verwirren, sondern teilweise auch schmunzeln lassen und neue Zugänge auch zu biblischen Erzählungen eröffnen.

In Kooperation mit:                                                                                                                                Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent:
Mario Dirks, Profi- Fotograf, Dozent, Autor

 

Termin:

27.06.2022 | Beginn | 15:00 Uhr

01.07.2022 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:


Martina Rambusch-Nowak

Seminargebühr:

auf Anfrage

  • 2021 | Monatsübersicht
  • Januar
  • Februar
  • März
  • April
  • Mai
  • Juni
  • Juli
  • August
  • September
  • Oktober
  • November
  • Dezember