Monatsübersicht

23-403

Poetisch, spirituell und politisch Literarische Begegnungen mit Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle

Seminar für haupt- und ehrenamtliche kirchliche Mitarbeitende in Gemeinden, Bildungseinrichtungen, Schulen sowie alle Interessierte

Zwei unbequeme, kämpferische und zutiefst religiöse Frauen kommen an diesem Literaturwochenende in den Blick: Madeleine Delbrêl und Dorothee Sölle. Ihre Texte inspirieren bis heute.
Mystikerin, Poetin, Sozialarbeiterin und Kommunisten-Freundin: Madeleine Delbrêl vereint vieles in sich. Sie prägte im Frankreich des frühen 20. Jahrhunderts viele Menschen und handelte sich Ärger mit der katholischen Kirche ein. Dass Madeleine Delbrêl als überzeugte Christin auch ein Freigeist gewesen ist, zeigt sich daran, dass sie sich selbst als „Landstreicherin“ und „Partisanin“ im Gefüge der Kirche bezeichnete.
 

Gotteslehrerin, Theopoetin und Prophetin. So wird Dorothee Sölle u.a. genannt. Nach Jahrzehnten der Außenseiterrolle in der offiziellen Kirchenlandschaft wird sie heute von vielen als Impulsgeberin gefeiert und verehrt. Ihre Texte sind nach wie vor aktuell. Dorothee Sölle hat ihren letzten Vortrag in Bad Boll mit den Worten geschlossen: “Ich wünsche mir, dass diese Erde bleibt. Ob ich darin vorkomme, ist mir nicht wichtig.” Aber für diese Erde ist es wichtig, dass Menschen da sind, die im Sinne Dorothee Sölles “nach innen gehen”, kämpfen und lieben.

Referentin: Dr. Annette Schleinzer, Theologin und Exerzitienbegleiterin.  Sie gilt als eine der anerkanntesten Delbrêl-Kennerinnen im deutschen Sprachraum
 
In Kooperation mit: Ev. Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

04.03.2023 | Beginn | 10:00 Uhr

04.03.2023 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak
Dr. Andrea Schrimm-Heins, Leiterin der Frauenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Seminargebühr:

40 €