THEOLOGIE , FORUMBIBELRASTEDE UND KIRCHE

19-0507

Schärfentiefe der Seele - Bild, Bildnis - Menschenbild

Seminar für Pfarrer/innen, Diakon/innen und für Interessierte

„Gott der Herr (...) blies dem Menschen den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch eine lebendige Seele.“ (1. Mose 2,7)

Kann man mit Fotografie die Seele einfangen? Wenn ja, wie? Und wo befindet sie sich dann? In der Kamera? Im Fotografen? Im Bild?
Geht mit jedem Foto immer ein Stück Seele verloren, wie es viele Eingeborene indigener Völker behaupten?
Doch was passiert mit dieser Seele im Bild? Ist es vielleicht genau das, was wir wahrnehmen, wenn wir davon sprechen, dass uns ein Bild berührt?

Ein Schwerpunktthema des Kollegs ist die Portraitfotografie.

 


Ein Mensch ist mehr als ein Gesicht. Die Seele eines Menschen... Wir tun uns schwer zu sagen, wo sie zu finden ist.
Atem – Kehle – Seele – im Hebräischen sind diese drei ein Wort: näfäsch. Seele hat in der Welt der Antike mit Kehle und Atmen zu tun.

Wie bleiben wir in Kontakt – auch hinter der Kamera – mit dem Bild vom Menschen, das die Bibel von uns hat – als Leibseele-Menschen?

In Kooperation mit: Niedersächsisches Pastoralkolleg

Referent:
Mario Dirks, Dozent, Profifotogaf

Termin:

21.10.2019 | Beginn | 15:00 Uhr

25.10.2019 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

19-0508

Besuchsdienst als Baustein der Gemeindearbeit

Seminar für Ehrenamtliche

Einführung in die Besuchsdienstarbeit
Grundlegendes, Vortrag, Workshops und Übungen


„Ich war krank und ihr habt mich besucht…“ – mit diesem Satz erinnert Jesus Christus in der Szene vom Weltgereicht Matthäus 25, 26 an die Einladung und Aufforderung, die Kranken zu besuchen. Auf der Besuchsdienstarbeit liegt der Segen von Christus selbst.

 Kirchengemeinden haben zu jeder Zeit den Auftrag zu Besuch und heilender Fürsorge ernst genommen.
Der klassische „Hausbesuch des/der Pfarrer*in“ wurde zunehmend  als Aufgabe der ganzen Gemeinde verstanden. Gemeindeglieder, Ehrenamtliche und Kreise machen sich auf, alte Menschen, Jubilare und Kranke in ihrem vertrauten Haus (oder an anderen Orten wie Pflegeheim und Krankenhaus) aufzusuchen. Krankheit, die Belastungen des Alters, aber auch das Zurückblicken auf ein langes Leben benötigen Zuhören, Gespräch und Zuwendung.

Gemeinsam mit am Besuchsdienst Interessierten wie Ehrenamtlichen in der Besuchsdienstarbeit werden wir in dieser Wochenendfortbildung Grundlagen des Besuchsdienstes erarbeiten und vertiefen.
Mit Vortrag, workshops, Gesprächen und Übungen sollen beispielhafte Themen und Fragen in der Praxis der Besuchsdienstarbeit aufgenommen und bearbeitet werden. 

Für die Übernahme der Kosten bzw. Zuschuss bitten wir Sie, sich an Ihre Gemeinden zu wenden. Für weitere  Fragen steht Ihnen gern Dr. Welz (0441/7701181 oder Stefan.Welz@kirche-oldenburg.de) zur Verfügung



Referent/in:Weitere/r Referent/in wird/werden angefragt

In Kooperation mit:
Referat Seelsorge und dem Referat Aus- und Fortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

Termin:

16.11.2019 | Beginn | 16:00 Uhr

17.11.2019 | Ende      | 13:15 Uhr

Seminarleitung:

Dr. Stefan Welz, Referat Aus- und Fortbildung

päd. Verantwortung:

Martina rambusch-Nowak

Seminarkosten:

140 €

20-0501

„Die Religionslehrkraft als Dramaqueen“

Seminar für Religionspädagog/innen

„In Mathe zweifelt niemand an, dass 2 + 2 = 4 ist, wenn ich das sage. In Religion höre ich immer wieder: das glauben Sie doch selber nicht“, formuliert es eine Lehrkraft.

Religion ist ein großartiges Schulfach, in dem es ums Ganze geht, um die großen existentiellen Fragen und ihre vielfältigen Antworten. Deshalb fordert Religion in besonderem Maße ein eigenes Standing. Eine Religionslehrkraft steht im Klassenraum mit ihrer gesamten Persönlichkeit, ihren Überzeugungen, ihren Zweifeln, ihrer Offenheit für andere. Das fordert Stärke, Selbsterkenntnis, Ausstrahlung. Eine Religionslehrkraft muss sich in Szene setzen, aufrecht dastehen, Menschen begeistern können. 

Sie muss sich ihrer selbst, auch ihrer Unsicherheiten, sicher sein. Sie muss Schüler/innen in geistige Bewegung bringen, ihnen die Freiheit zur eigenen Überzeugungsfindung vermitteln, sie durch ihren Unterricht begeistern. Nichts anderes machen Schauspieler/innen, die die Bühne betreten,  das Publikum verzaubern und auf eine Gedankenreise mitnehmen. 
Dieses Seminar soll Religionslehrkräften ermöglichen, die „Dramaqueen“ in sich zu entdecken. Es gilt, die eigenen Stärken im Klassenraum bewusst auszuspielen.
 
In Kooperation mit: 
Arbeitsstelle für Religionspädagogik (arp)


Referentin: 
Heike Scharf

 

Termin:

06.02.2020 | Beginn | 09:30 Uhr

07.02.2020 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Kerstin Hochartz

Seminarkosten:

40 €

20-0502

Das Buch Ezechiel

Seminar für Pfarrer/innen, Diakon/innen und Interessierte

Das alttestamentliche Ezechielbuch hat seine Leserschaft seit jeher befremdet, aufgrund seiner Fülle an (literarischer) Gewalt nicht selten auch abgeschreckt.
Den Namensgeber des Buches hat man im Laufe der Auslegungsgeschichte immer wieder pathologisiert - zuletzt ist Ezechiel mehrfach die Diagnose ‚Posttrauma- tische Belastungsstörung‘ attestiert worden.                                                                         

Ruth Poser hat diesen Krankheitsansatz aufgenommen und radikalisiert. Sie liest das Ezechielbuch konsequent als fiktionale Trauma- oder Überlebensliteratur. Damit erschließt sie die Ezechielprophetie neu, als literarisch- theologische Auseinandersetzung mit den traumatisierenden Kriegsereignissen, die Juda und Jerusalem zu Beginn des 6. Jahrhunderts vor Christus getroffen haben. 

Die Gewaltfülle der Exilkatastrophe setzt im Ezechielbuch nicht nur einen massiven Schuld-Strafe- Diskurs aus sich heraus, sondern auch das theologisch erschütternde Bild einer traumatisierten Gottheit - beides mit dem Ziel, das Überleben Gottes und seines Volkes zu sichern.
Damit wird ein narrativer Raum eröffnet, in dem menschliche und göttliche Gewalt zur Sprache kommen und bearbeitet werden können. 

Referentin: Dr. theol. Ruth Poser, Wiss. Mitarbeiterin, Philipps-Universität Marburg, Ev. Theologie, Altes Testament 


In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachen
 

Termin:

17.02.2020 | Beginn | 15:30 Uhr

21.02.2020 | Ende      | 13:15 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rasmbusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

20-0503

Vokationstagung

Anmeldung und Information:

Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP) in Oldenburg
Kerstin Hochartz

Leiterin der ARP

Anmeldung in der Arbeitsstelle für Religionspädagogik Tel.: 0441 7701 – 420 


 

Weitere Termine:

01.-07.2020/10:00 Uhr bis 03.07.2020/12:30 Uhr
11.11.2020/10:00 Uhr bis 13.11.2020/12:30 Uhr
 


In Kooperation mit:
Arbeitsstelle für Religionspädagogik 

Termin:

26.02.2020 | Beginn | 10:00 Uhr

28.02.2020 | Ende      | 12:30 Uhr

Seminarleitung:

Kerstin Hochartz, Leiterin der Arbeitsstelle für Religionspädagogik

 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

20-0505

„One minute sculptures“ – Konfrontation mit dem Ungewöhnlichen

Seminar für Pfarrer/innen, Diakoninnen und für Interessierte

In diesem außergewöhnlichen Kolleg werden Bilder entstehen, die abseits der alltäglichen Fotografie liegen.
Inspiriert vom Künstler Erwin Wurm und seinen „One Minute Sculpltures“ wird der Fotograf Mario Dirks gemeinsam mit den Teilnehmenden durch Formreduzierung und materiellen Minimalismus Fotos erschaffen, die neben theologische Themen und biblischen Gestalten teilweise auch Alltagsprobleme behandeln. 
Wie stelle ich mich in der Öffentlichkeit dar?
Wie sehen mich die anderen? Wofür schäme ich mich? 

Welche Wirkung hat meine Körperhaltung auf mich und andere?

Objekte und Gegenstände werden zweckentfremdet, und der menschliche Körper wird zum künstlerischen Medium.
Dadurch entstehen Bedeutungsverschiebungen, die den Betrachter nicht nur verwirren, sondern teilweise auch schmunzeln lassen und neue Zugänge auch zu biblischen Erzählungen eröffnen.

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachsen

Referent: Mario Dirks, Profifotograf und Trainer



 

Termin:

04.05.2020 | Beginn | 15:00 Uhr

08.05.2020 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Torsten Nowak, Leiter des Referats Ausbildung und Personalentwicklung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

20-0506

Sünde, Schuld und Böses

ForumBibelRastede - Seminar für Theolog/innen, Religionspädagog/innen, Psycholog/innen und biblisch-theologisch Interessierte

Der Begriff der Sünde gehört zu den schweren Hypotheken des Christentums. Zu sehr ist er dazu missbraucht worden, die moralische Keule zu schwingen, Menschen ein schlechtes Gewissen zu machen und ihnen ein ständiges Schuldbewusstsein einzureden.
Doch war das mit der biblischen Rede von der Sünde gemeint? Liegt nicht gerade eine Stärke der Bibel darin, dass ihr nichts Menschliches fremd ist – und sie realistisch und lebensnah von den Schat­tenseiten, den Verfehlungen und den Abgründen des Menschlichen reden kann?
Und geht es dabei wirklich nur um schuldhafte Verfehlungen? 
Oder sind diese ihrerseits nur der Aus­druck für eine viel tieferliegende innere Unruhe oder ‘Unordnung’ des Menschen, welche die Bibel zu beschreiben versucht?

In welchem Verhältnis stehen sodann die Rede von der Sünde und die Erfahrung des Bösen?
Sind wir es, die Täter der Sünde sind, oder ist es die Sünde, die Macht über uns gewinnt und uns überwältigt? I

m ForumBibel sollen auf diese Fra­gen hin gemeinsam biblische Texte gelesen und diskutiert werden, um so einen neuen Zu­gang zur weithin verschütteten Dimension der biblischen Rede von der Sünde zu gewinnen.
 
In Kooperation mit und gefördert von: Oldenburgische Bibelgesellschaft

Referent: Prof. Dr. Martin Laube, Systematische Theologie, Universität Göttingen

 

Termin:

12.06.2020 | Beginn | 16:30 Uhr

14.06.2020 | Ende      | 13:15 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

130; erm. 89.00

20-0507

Wenn mich Gott bei meinem Namen ruft, bin ich Wasser, Feuer, Erde, Luft

Weiterbildung für hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorger*innen

Erwachsene bestehen zu ca 65% aus Wasser, und ohne Luft, Erde und Feuer können wir nicht leben.  Die vier Elemente werden Ausgangspunkt für künstlerische Gestaltungen. Verschiedene Erden, auch die von Zuhause mitgebrachten, werden mit Pigmenten zu eigenen Farben gemischt. Bei einer Exkursion an das Wattenmeer werden wir Watt und Wasser nicht nur sehen, sondern auch sinnlich erspüren. Das Malen mit Schlick und Acryl-und Aquarellfarben gehört ebenso dazu wie das Einfangen der Luft, sprich des hohen Himmels im Norden. Experimente mit Feuer und Kohle runden dieses Malkolleg ab.
 

Künstler wie Georgia O´Keeffe, Emil Schumacher, Anselm Kiefer und andere werden uns inspirieren. Malerisch, grafisch, collagierend bis hin zu reliefartigen und/oder objekthaften Darstellungsformen ist es möglich, den eigenen künstlerischen Weg zu gehen.
Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Wer Lust auf forschendes Tun zu den vier Elementen hat, ist hier genau richtig.
 

Termin:

22.06.2020 | Beginn | 16:00 Uhr

26.06.2020 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Meike Janßen, Künstlerin, Kunst- und Theaterpädagogin
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak
 

Seminarkosten:

275,00 + 35,00 (Material)

20-0508

Das Buch Jona

ForumBibelRastede - Seminar für Theolog/innen, Religionspädagog/innen, Psycholog/innen und biblisch-theologisch Interessierte

Die Geschichte des Propheten Jonas ist schnell erzählt, so kurz ist das biblische Buch. Ein Prophet, der keiner sein will. Erst mit einem Boot in die Weite fliehen wollen, dann wundersam und märchenhaft von einem Fisch am Leben erhalten, wird er von Gott zu seinem Auftrag geradezu genötigt.
Wieso hat Gott gerade ihn bestimmt? Warum will Gott so ganz unvermittelt die moralische Umkehr einer Stadt in der Fremde?

Auch Jona ist schwer auszumachen: mal rennt er vor Gottes Auftrag davon und traut der verdorbenen Metropole Ninive keine Umkehr zu, mal ist er fromm und bringt im Bauch des Fisches ein Psalmengebet hervor. Nach seiner Warnung an die Stadtmenschen sitzt er erst Unheil erwartend mit Schadenfreude, dann aber eher frustriert in Sichtweite Ninives. Anstatt sich über seinen Erfolg und die Umkehr der Bewohner (und allen Viehs) zu freuen, schmollt er unter einer von einem Wurm geplagten verdorrenden Staude. 

Das Buch Jona: Propheten Lesung am Nachmittag von Jom Kippur; im jüdischen, biblischen Kanon (Tanach) eines der 12 Kleinen Propheten Bücher, das aber so ganz anders und ohne prophetische Reden dasteht.  

Eine Geschichte, die viele bereits als Kind gehört haben, in der die Rettung durch einen Fisch vielleicht am stärksten in Erinnerung bleibt.
Vieles an dieser Erzählung ist wunderlich, und doch wird sie von Generation zu Generation und von Kulturkreis zu Kulturkreis weitergeben.
Wie kommt das? 

In diesem Seminar werden die Themen und Figuren der Geschichte in Bezug gesetzt mit Fragen, Gedanken und Gegebenheiten, die uns heute sowohl bewegen und beunruhigen wie auch ermutigen und erbauen. Auch werden wird bei unseren Erkundungen rabbinischen Texten (Midraschim) begegnen, die unsere Entdeckungsreise mit Jona bereichern werden.

In Kooperation mit: Lektorenarbeit der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg, und ghefördert von der Oldenburgischen Bibelgesellschaft

Referent:  Rabbiner Markus A. Lange, MA, Hospiz- und Krankenhausseelsorger, Theatertherapeut DGfT, Gastdozent, Universität Potsdam/Abraham Geiger Kolleg, Seelsorge und Pastorale Supervision.                                                                        

Termin:

04.09.2020 | Beginn | 16:00 Uhr

06.09.2020 | Ende      | 13:15 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

130; erm. 89

20-0510

Bibliolog Grundkurs: Weil jede/r etwas zu sagen hat

Seminar für Pfarrer*innen, Diakon*innen und Interessierte

Der Bibliolog ist eine Auslegungungsmethode, mit der in Gemeinde und Schule die biblischen Texte lebendig werden und die „Zwischenräume (=weißes Feuer) zwischen den Buchstaben (=schwarzes Feuer) zu reden beginnen.
Die Form hat Ähnlichkeiten mit dem Bibliodrama, ist aber strukturierter und leitungszentrierter, da die Leitung die Aussagen sprachlich aufnimmt und weiterführt.
Sie beteiligt alle an der Auslegung und ist unkompliziert im Alltag von Gemeinde und Schule einsetzbar.
Dieser Grundkurs befähigt, mit dieser Methode zu arbeiten und schließt mit einem Zertifikat ab. 


 

Bild zu Seminar Bibliolog Grundkurs: Weil jede/r etwas zu sagen hat

In Kooperation mit: Pastoralkolleg Niedersachen

Referent: Frank Muchlinsky        
                  

Termin:

07.09.2020 | Beginn | 15:00 Uhr

11.09.2020 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage