SPIRITUALITÄT, HOSIPIZ UND SEELSORGE

26-403

Weiterbildung zum/zur Trauerbegleiter:in, 2026/2027 Große Basisqualifikation Trauerbegleitung (anerkannte Zertifizierung durch den BVT)

Seminar für ehrenamtliche und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten, Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und Interessierte

Bildungsurlaub

Trauer ist eine natürliche Reaktion auf den Verlust eines Menschen und zugleich eine persönliche und schwerwiegende Erfahrung. Entsprechend verschieden sind die Wege in und mit der Trauer. Menschen in ihrer Trauer zu begleiten bedeutet, den Weg ein Stück unterstützend mitzugehen.
Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg ohne diesen vertrauten Menschen fortzusetzen.
Die Weiterbildung zielt darauf ab, eigene Verlusterfahrungen zu reflektieren, sie in Zusammenhang mit Erkenntnissen der Trauerforschung zu bringen und so zu einem größeren Handlungsspielraum in der Begleitung trauernder Menschen zu gelangen.
Dazu gehört auch die Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und der christlichen Tradition.
 

Termine:
Modul 1:26.10.2026 - 30.10.2026
Modul 2: 25.01.2027 - 29.01.2027
Modul 3: 05.04.2027 - 09.04.2027
Modul 4: 14.06.2027 - 18.04.2027
Modul 5: 06.09.2027 - 10.09.2027
 
Referenten:innen: kompetentes Referent:innenteam
 
Voraussetzungen für den Erhalt des Zertifikats:

  • regelmäßige Kursteilnahme
  • Literaturstudium
  • Peergrouparbeit
  • Schriftliche Abschlussreflexion

In Kooperation mit: Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Im Preis inbegriffen sind  die Kosten für Verpflegung, Übernachtung und die  Kursgebühr.

Termin:

26.10.2026 | Beginn | 10:00 Uhr

30.10.2026 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Marion Zwilling, Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen, Qualifizierende im Bundesverband Trauerbegleitung e.V. (BVT) Sandra Kötter, Trauerbegleiterin (BVT) und Referentin für Trauer(begleitung), Resilienz- und Entspannungstrainerin   

päd. Verantwortung:

Heike Scharf

Seminarkosten:

3.750 inkl. EZ und Verpflegung

26-407

Die eigenen Widerstandskräfte nach Verlust stärken „Es ist, wie es ist. Aber es wird, was Du daraus machst.

Seminar für alle Interessierte

Widerstandskräfte...-warum es sich lohnt, innezuhalten.                                                                               Die Welt nach dem Tod Ihrer lieben Person ist eine andere als zuvor. Der Alltag scheint immer noch herausfordernd und fremd ohne die liebe Person? Sie haben einen anderen Blick auf die Welt und Ihr Leben? Vielleicht haben Sie Ihre Werte verändert und merken, dass Ihre Lebensrichtung nicht mehr stimmig ist?                                                                                                                                

Gemeinsam wollen wir in einem Seminar den Aspekten der Widerstandskraft (Resilienz) nach Verlust auf die Spur kommen. Wir schauen uns das Resilienz-Konzept an und setzen es zum Trauerprozess in Beziehung. Wir beschäftigen uns mit der Frage, was uns in Krisen stärker macht. Wie können herausfordernde Situationen bewältigt werden, und wie kann man vielleicht sogar innerlich dadurch wachsen? Welche Beziehungen tun mir gut? Welche Haltung gibt mir Halt? Welche Ziele verfolge ich? Was ist das Wesentliche? Wozu fordert die Situation heraus?                                                                 
 

Zur Resilienzförderung braucht es auch eine Bereitschaft und Fähigkeit zur Selbstreflektion, zum Umdenken und zur Einstellungs- und Verhaltensveränderung. Das Seminar ist kein Trauerseminar für Menschen in akuter Trauersituation.

Der Verlust sollte mindestens ein Jahr zurück liegen und der Trauerprozess sollte soweit fortgeschritten sein, dass der Tod der lieben, verstorbenen Person akzeptiert werden kann und schon im Leben integriert ist. Die Akzeptanz des Verlustes ist die Grundlage für eine weitere Resilienzförderung. Sie sollten sich gut und stabil, lern- und arbeitsfähig fühlen. Wir lernen miteinander und voneinander.

Bild zu Seminar Die eigenen Widerstandskräfte nach Verlust stärken                                                                             „Es ist, wie es ist. Aber es wird, was Du daraus machst.

Termin:

12.09.2026 | Beginn | 10:00 Uhr

12.09.2026 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Thekla Lund, Trauerbegleiterin  (BVT), Resilienztrainerin, Systemische Familienberaterin, Trauerrednerin, Oecotrophologin mit dem Schwerpunkt Beratung,  Kinderkrankenschwester  

päd. Verantwortung:

Heike Scharf

Seminarkosten:

130 €

26-408

Trauergruppe leiten lernen

Seminar für Trauerbegleiter:innen, interessierte Ehrenamtliche

Der Umgang mit Trauernden erfordert Einfühlungsvermögen, Fachwissen und die Fähigkeit, Räume des Vertrauens zu gestalten. In unserer Fortbildung „Trauergruppe leiten lernen“ erhalten Sie das nötige Handwerkszeug, um Menschen in ihrer Trauer professionell und achtsam zu begleiten.
Inhalte der Fortbildung:
Grundlagen der Trauerprozesse und Trauerbegleitung

  • Methoden zur Leitung von Gruppen
  • Umgang mit herausfordernden Situationen
  • Selbstfürsorge für Begleitende
     

Die Fortbildung bietet eine Kombination aus theoretischem Input, praktischen Übungen und Austausch in der Gruppe.

Nutzen:
Teilnehmende lernen, Trauergruppen sicher zu strukturieren und einen geschützten Rahmen zu schaffen, in dem Trauernde sich verstanden und getragen fühlen.

In Kooperation mit Referat                                                                                                                                      Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Termin:

02.10.2026 | Beginn | 15:30 Uhr

04.10.2026 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Marion Zwilling, Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen, Qualifizierende im Bundesverband Trauerbegleitung e.V. (BVT)  

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

365 €

26-409

Aufbaukurs: Begleitung von Paaren in der Trauer

Seminar für ehrenamtlich oder hauptamtlich Tätige in Hospiz- und Besuchsdiensten, in der Trauerbegleitung und alle Interessierte

Die Begleitung von mehr als einem Menschen stellt besondere Herausforderungen an die Begleitenden dar. Es stellen sich Fragen wie z.B.: „Wie gelingt es mir, zwei Menschen gleichwertig in den Blick zu nehmen? Wie gelingt mir eine allparteiliche Haltung? Welche Rolle kann oder will ich in dieser Beziehung einnehmen? Welche Wirkungen hat meine bloße Anwesenheit? Und wie kann ich einer möglichst stärkenden Wirkung Raum geben?“ Paare bilden sich in verschiedenen Lebensbereichen, z.B. die Lebensgemeinschaft/Ehe, Geschwisterebene, enge Freundschaft, Arbeitsbereich oder Schicksalsgemeinschaft.
 

In all diesen Bereichen werden vielfältige Verluste erlebt und unterschiedliche Wege der Trauer beschritten, die aufeinander zuführen oder auseinanderdriften können. Im Seminar bieten sich die Möglichkeiten, diesen verschiedenen Aspekten auf die Spur zu kommen und für sich Antworten auf die eigenen Fragen zu finden.  
 
Material/Dokumentation: (R. Lohmann)
Voraussetzung zur Teilnahme:
Abschluss einer Grundfortbildung in Trauerbegleitung
Praktische Erfahrung in Trauerbegleitung
Der Kurs endet mit einer Teilnahmebescheinigung über Inhalte und Umfang.

Termin:

23.10.2026 | Beginn | 10:00 Uhr

24.10.2026 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Renate Lohmann, Dipl. Päd., Supervisorin SG, Trauerbegleiterin    

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

298 €

26-411

Alle Jahre – Advent, Weihnachten und den Jahreswechsel in Trauergruppen/im Trauercafé bedenken und gestalten

Seminar für ehrenamtliche Trauerbegleitende

Advent, Weihnachten und Jahreswechsel bedeuten für viele Trauernde eine „dunkle Zeit“. Das erste Mal „ohne“ den geliebten Menschen, der gestorben ist, die vielen weiteren Male „ohne“... – das löst oft Ängste und schwere Gedanken aus. Gewohnte Abläufe  und Rituale können nicht mehr so gestaltet werden, weil dieser Mensch fehlt.
Allein zu sein in einer Zeit, die in unserer Kultur als Familienzeit und „Zeit der Liebe“ als „Heile Zeit“ gilt, lässt die Einsamkeit und die Trauer oft noch mehr spürbar werden, wie eine unüberwindbare Hürde erscheinen. 
 

Wie können wir die trauernden Menschen in unseren Begleitungen darauf vorbereiten, sie stärken, ihnen „ein Licht“ mit auf diesem Weg geben?
An diesem Tag werden Sie Texte, Methoden für Gesprächseinstiege, Rituale und kreative Möglichkeiten rund um die Advents- und Weihnachtszeit kennenlernen und ausprobieren können. Eigene Fragen, Erfahrungen, Texte, Methoden und Rituale sind herzlich willkommen!

In Kooperation mit:                                                                                                                                                                     Referat
Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 

Termin:

02.11.2026 | Beginn | 15:30 Uhr

04.11.2026 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Marion Zwilling, Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen, Qualifizierende im Bundesverband Trauerbegleitung e.V. (BVT)  

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

365 €

27-401

Notfallseelsorge im Ehrenamt

Weiterbildung für Interessierte aus den Kirchenkreisen

 Das Referat Seelsorge bietet in Kooperation mit dem Ev. Bildungshaus Rastede eine umfassende Fortbildung in „Notfallseelsorge im Ehrenamt“ an, die durch Hospitationen
und regionale Felderfahrung im Notfallseelsorgesystem vor Ort ergänzt wird.
Die den bundesweiten Standards der Notfallseelsorge entsprechende Grundausbildung ist in fünf Kursblöcken zu je drei Tagen unterteilt und kann nur als Gesamtlehrgang belegt werden. Weil der Austausch auch außerhalb der Arbeitseinheiten von großem Wert ist, kann der Kurs grundsätzlich nur mit Übernachtung gebucht werden.
Der Kurs ist als Grund- und Einstiegskurs in die Arbeit der Seelsorge in extremen Situationen konzipiert und soll Kompetenzen für die angemessene Haltung und Gesprächsführung in notfallseelsorgerlichen Einsätzen vermitteln.
Vorgestellt wird das Arbeitsfeld der Notfallseelsorge mit den Themenfeldern der „individuellen Katastrophen“ wie zum Beispiel erfolglose Reanimation, plötzlicher Säuglingstod (SID), Verkehrsunfall, Suizid und Überbringung von Todesnachrichten.
In solchen Einsätzen werden Seelsorger:innen häufig mit intensiven Stressreaktionen, massiver Trauer, Bedürfnissen nach Struktur und dem Wunsch nach Halt konfrontiert. Ein
weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt in der Entwicklung der eigenen Ritualkompetenz. Gebet und Segen für Hinterbliebene und Verstorbene werden im Kurs entwickelt und eingeübt. Neben der Theologie der Notfallseelsorge wird auch die eigene Motivation zur Notfallseelsorge reflektiert.

Der Kurs
Der Kurs richtet sich an Interessierte aus den Kirchenkreisen, die eine Ausbildung für die Notfallseelsorge im Ehrenamt absolvieren möchten und für die eine Befürwortung durch den
oder die Koordinator:in für Notfallseelsorge vorliegt.
Voraussetzung zur Ausbildung als Notfallseelsorger:in im Ehrenamt:

  • In der Regel Mitgliedschaft in einer der Kirchen der ACK
  • (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen)
  • Alter: In der Regel mindestens 26 Jahre
  • Psychische und physische Stabilität und Belastbarkeit
  • Persönliche Reife
  • Fähigkeit zur Selbst- und Fremdwahrnehmung

  • Eigenverantwortlichkeit und Teamfähigkeit
  • Anerkennung und Wahrung der Schweigepflicht
  • Ökumenische Offenheit und Achtung anderer Religionen, Weltanschauungen und Kulturen
  • Bereitschaft, religiöse Rituale in die Arbeit einzubeziehen
  • Bereitschaft, sich in der Kooperation mit Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei und innerhalb des Notfallseelsorge-Teams ein- und gegebenenfalls auch unterzuordnen
  • Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung
  • Bereitschaft zur aktiven Mitarbeit im örtlichen Notfallseelsorgesystem 


Anmeldung
Die Anmeldung erfolgt ausschließlich nach einem
Erstgespräch mit den Teamleitungen der örtlich
zuständigen Notfallseelsorge-Teams unter E-Mail:
seelsorge.fortbildungen@kirche-oldenburg.de
Anmeldeschluss ist der 15.12.2026


Bei Interesse wenden Sie sich an den/die
Notfallseelsorgekoordinator:in in Ihrem Kirchenkreis.
Bei Bedarf übermitteln wir Ihnen die entsprechenden
Kontaktdaten. Bitte schreiben Sie uns in diesem Fall eine
kurze E-Mail: referat.seelsorge@kirche-oldenburg.de
 
Termine (im Ev. Bildungshaus Rastede)
Einführungsabend
13.01.2027 (Mi. 18:00 – 21:00 Uhr)
Teil 1: 15.01. – 17.01.2027
Teil 2: 19.03. – 21.03.2027
Teil 3: 09.04. – 11.04.2027
Teil 4: 18.06. – 20.06.2027
Teil 5: 20.08. – 22.08.2027
Jeweils Beginn Fr. 16:30 Uhr bis Ende So. 13:30 Uhr


Ein Zertifikat wird bei einer Teilnahme an allen 5 Teilen innerhalb eines Ausbildungskurses ausgestellt.
 
Ort: Ev. Bildungshaus Rastede

Fachreferent:innen: Dr. Dorothee Kramer, Gabriela Reinke,
Kirsten Jetzkus, Elmo Menon, weitere

 

Termin:

13.01.2027 | Beginn | 18:00 Uhr

13.01.2027 | Ende      | 21:00 Uhr

Seminarleitung:

Pfarrerin Tanja Bödeker , Notfallseelsorgebeauftragte der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

0 €

27-403

Aufbaukurs: Trauerbegleitung nach dem systemisch-ressourcenorientierten Ansatz oder Systemisch-ressourcenorientierte Trauerbegleitung

Weiterbildung für Ehrenamtliche und Interessierte, die bereits eine Grundbildung in Trauerbegleitung absolviert haben

Bildungsurlaub
 
Aufbauend auf praktische Erfahrung und einer Grundlagenfortbildung in Trauerbegleitung bietet das Seminar Möglichkeiten zu einer Weiterentwicklung in Haltung, Methodik und Reflexion im Kontext der systemisch-ressourcenorientierten Arbeit/Gesprächsführung. Die Weiterbildung erstreckt sich über drei dreitägige Blöcke mit den Themenfeldern Haltung, Methode und Begleitungsrolle. Jeder Block bietet die Möglichkeit der Auseinandersetzung innerhalb eines Rahmens, der dem Verlauf einer Begleitung entspricht: Gestaltung einer vertrauensvollen Beziehung – In stärkender Beziehung zum System bleiben – Einen stärkenden Abschluss gestalten.
 
Themenaufbau:
1. Block: 
Beziehungsaufbau, Beziehungsebenen, Anliegen- und Auftragsklärung, Einordnung des systemisch-ressourcenorientierten Gesprächs-/Therapieansatzes im Kontext der Begleitung von Menschen in Trauer, Ressourcenaktivierung
2. Block:         
Grundmodelle von Begleitung und Beratung, wohlformulierte Wünsche/Hoffnungen/Ziele, Perspektiverweiterung und Stärkung im System durch Fragestellungen, Aufstellungsarbeit und Familienbrett, Abschlussinterventionen
3. Block: 
Reflexion der eigenen Rolle als Begleiter:in, Dokumentation, Evaluation/Wirkungsmessung zur Perspektiverweiterung und Stärkung im System,  Skalierungsarbeit, Timeline Methoden in Einzel- und Paarbegleitung, Rituale gestalten, Abschlussgestaltung

Zwischen den Blöcken sollen in Intervisionsgruppen die Themen des 1. und 2. Blockes reflektiert, eingeübt und mit der erlebten Praxis der Begleitung von Menschen in Trauer eingeordnet werden.

Bild zu Seminar Aufbaukurs: Trauerbegleitung nach dem systemisch-ressourcenorientierten Ansatz oder Systemisch-ressourcenorientierte Trauerbegleitung

Gesamt:

  • 63 Seminareinheiten (jeweils 21 SE)
  • 10 h Intervisionsgruppe (Protokoll)
  • Literaturstudium (Protokoll)
  • Möglichkeit zur Einzelsupervision innerhalb des Zeitraums der Weiterbildung zu individuellen Fragestellungen, die sich aus der Weiterbildung und der Praxis ergeben (Martina Rambusch- Nowak)    

Voraussetzung zur Teilnahme:

  • Abschluss einer Grundfortbildung in Trauerbegleitung
  • Praktische Erfahrung in Trauerbegleitung
  • Möglichkeit zur Begleitung von Menschen in Trauer während der Weiterbildung
  • Bereitschaft zu Literaturstudium, Reflexion und Kollegialer Beratung

Material/Dokumentation: (R. Lohmann)
Die Weiterbildung endet mit einer Teilnahmebescheinigung über Themen und Umfang
 
Termine:
Jeweils drei Blöcke à drei Tage, jeweils von Montag bis Mittwoch
1. Block   
12.04.2027/ 10.00 Uhr bis 14.04.2027 / 15:00 Uhr
2. Block 
 07.06.2027/ 10:00 Uhr bis 09.06.2027 / 15:00 Uhr
3. Block   
09.08.2027 / 10:00 Uhr bis 11.08.2027 / 15:00 Uhr

Termin:

12.04.2027 | Beginn | 10:00 Uhr

14.04.2027 | Ende      | 15:00 Uhr

Seminarleitung:

Renate Lohmann, Dipl. Päd., Supervisorin SG, Trauerbegleiterin  

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

1.300 €

27-406

Mit Focusing traumatische Erfahrungen achtsam begleiten Körper- und Leibwahrnehmung, Ressourcen, innere Sicherheit in Seelsorge und Beratung

Seminar für Pfarrer*innen, Diakon*innen und Interessierte in Beratung und Seelsorge, die Focusing vertiefen bzw. kennenlernen wollen

Menschen bringen ihre Lebensgeschichten mit in unsere Gespräche – auch Erfahrungen, die zutiefst erschüttert haben. Manchmal fehlen Worte. Der Körper erzählt weiter, was geschehen ist. Wie können wir Menschen in solchen Situationen achtsam begleiten? Wie können wir einen Raum schaffen, in dem das Erlebte sein darf, ohne dass es überwältigend wird?
Focusing eröffnet einen behutsamen Zugang über die leibliche Körperwahrnehmung. Der Felt Sense kann dabei helfen, innere Erfahrungen wahrzunehmen, Ressourcen zu entdecken und neue Schritte entstehen zu lassen – in einem selbstbestimmten Tempo.
 

Im Seminar verbinden wir Traumawissen, Focusing und die konkrete Praxis von Seelsorge und Beratung. Wir üben, reflektieren und erkunden mit, wie eine traumasensible Focusinghaltung Sicherheit, Selbstwahrnehmung und innere Verbundenheit fördern kann.
Ein Seminar für alle, die Menschen in herausfordernden Lebenssituationen achtsam, ressourcenorientiert und mit innerer Präsenz begleiten möchten, auch dort wo Worte allein manchmal nicht mehr ausreichen.


 

Termin:

26.04.2027 | Beginn | 15:00 Uhr

30.04.2027 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Jan-Fredo Willms,, Dipl.Psych., Systemischer Coach&Berater, Focusingtrainer, Inner-Leadership    Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

755 €

27-407

Der Kindheit heute etwas Gutes geben – Nachnähren mit Focusing

Seminar für Pfarrer*innen, Diakon*innen und Interessierte in Beratung und Seelsorge, die Focusing vertiefen bzw. kennenlernen wollen

Was uns in der Kindheit gefehlt hat, kann unser heutiges Erleben und unsere Beziehungen prägen. Sehnsucht nach Anerkennung, Sicherheit, Zugehörigkeit oder liebevoller Zuwendung begleitet uns bis ins Erwachsenenalter.
Mit der Focusing Methode können wir diesen frühen Erfahrungen auf behutsame Weise begegnen. Über die Körperwahrnehmung entsteht ein Zugang zu dem, was damals gefehlt hat und heute noch nachwirkt. In einem achtsamen inneren Dialog können Bedürfnisse wahrgenommen, gewürdigt und neue Erfahrungen von Fürsorge und Selbstzuwendung ermöglicht werden.
 

Im Seminar erkunden wir, wie sich alte Erfahrungen zeigen und wie wir ihnen mit der Focusing-Haltung begegnen und neue alternative Erlebnisse erfahren können. Wir arbeiten mit praktischen Übungen, Selbsterfahrung und der Übertragung auf die seelsorgliche und beratende Begleitung.


 

Termin:

30.08.2027 | Beginn | 15:00 Uhr

03.09.2027 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Jan-Fredo Willms,, Dipl.Psych., Systemischer Coach&Berater, Focusingtrainer, Inner-Leadership     Martina Rambusch-Nowak  

Seminarkosten:

755 €

Nicht mehr buchbar:
SPIRITUALITÄT, HOSIPIZ UND SEELSORGE

26-402

Oase der Stille - Schweigemeditation

Seminar für alle Interessierte

Das ist eigentlich unsere einzige moralische Aufgabe: In sich selbst große Flächen urbar zu machen für die Stille, für immer mehr Stille, so dass man diese Stille wieder auf andere ausstrahlen kann. Und je mehr Stille in den Menschen ist, desto ruhiger wird es auch in dieser aufgeregten Welt.   -    Etty Hillesum
                                                                                                         
Das Wochenende dient als Einführung oder Vertiefung in der Übung des „Sitzen in der Stille“, der gegenstandslosen Schweigemeditation. 

 Das Wochenende umfasst:

  • Durchgehendes Schweigen
  • Sitzen in der Stille (Einheiten zu 20 Minuten)
  • Meditatives Gehen
  • Körperübungen
  • Ansprache
  • Möglichkeit zum Einzelgespräch

In Kooperation mit:
Verein „Oase der Stille e.V.“, Träger der Kurse der Oase der Stille (www.oase-der-stille.de)

 
 

Termin:

20.02.2026 | Beginn | 16:00 Uhr

22.02.2026 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Gundula Döring, Pastorin und Bildungsreferentin der Nordkirche im Ruhestand und Kontemplationslehrerin der Oase der Stille.
Andreas Böttcher, Meditationsleiter
 
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

224 €

26-404

Kinder – und Geschwistertrauer

Seminar für Trauerbegleiter:innen und Interessierte

BILDUNGSURLAUB
Während der Begleitungen von sterbenden Menschen und ihren Angehörigen aber auch bei Trauerbegleitungen der Hinterbliebenen erleben wir, dass Eltern und Angehörige sehr oft versuchen, ihre Kinder vor diesem einschneidenden Thema zu behüten.
Kinder werden aus den Gesprächen ausgegrenzt, bleiben allein zurück mit den dann doch aufgeschnappten Gesprächsfetzen und ungeklärten Eindrücken. Zurück bleiben Angst und Vorurteile. Erwachsene sind verunsichert, und die Fragen der Kinder scheinen oft zum falschen Zeitpunkt zu kommen…

Beim rückwärts - seitwärts Einparken, im Nacken eine ungeduldige Autoschlange, fragt die 3 1/2 jährige Tochter: „Mama, wie soll Opa in den Himmel kommen, wenn man ihn auf dem Friedhof eingräbt?“ 
 

Es gibt Fragen, für deren Aufschub man viele gute und vernünftig klingende Begründungen findet… …zu jung, zu unreif, überfordert, nicht zumutbar, hat Zeit, nur das Beste wollen, zu belastend, unbeschwerte Kindheit…
Doch: Wie können wir mit Kindern zu diesem Thema ins Gespräch kommen? Was brauchen Kinder? Wie können wir sie begleiten oder ihr Umfeld stärken?

Darüber wollen wir in diesem Seminar nachdenken, Methoden und Möglichkeiten kennenlernen, in den Erfahrungsaustausch kommen und einen Koffer voller Ideen entwickeln… Wir freuen uns über eigene Ideen, Methoden und Erfahrungen für einen Markt der Möglichkeiten.

In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 
 
 

Termin:

12.06.2026 | Beginn | 10:00 Uhr

14.06.2026 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Marion Zwilling, Trauerbegleiterin, Referentin für Trauerthemen, Qualifizierende im Bundesverband Trauerbegleitung e.V. (BVT)
 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

390 €

26-405

„Gott einen Ort sichern“ Begegnung mit Madeleine Delbrêl (1904-1964) – „Mystikerin der Straße“

Seminar für alle Interessierte an Mystik, Alltags-Spiritualität und Oasenzeiten

Wie können wir den christlichen Glauben an die kommenden Generationen weitergeben? Wie können wir Gott einen Ort sichern, in einer Zeit, in der er im Bewusstsein der Menschen zu verschwinden scheint? Was trägt unsere eigene Spiritualität?
In den letzten Jahren entdecken immer mehr Menschen, wie sehr die Französin Madeleine Delbrêl sie in der Suche nach Antwort auf solche Fragen inspirieren kann.
Poetin, Sozialarbeiterin, Mystikerin: das sind nur drei der vielen Attribute, mit denen sie gekennzeichnet wird. Als junge Frau war sie eine überzeugte Atheistin, bis das Evangelium in ihr „explodierte“. Ihr Weg führte sie dann in den sozialen Brennpunkt einer Arbeiterstadt in der Pariser Banlieue. Dort versuchte sie zusammen mit ein paar Gefährtinnen, „Christus lebendig werden zu lassen in einer Welt, in der er unbekannt ist“.

 

Die Erfahrungen, die sie dabei gemacht hat, sind hochaktuell. Sie erinnern daran, dass Gott überall zu finden ist, und dass sich das „Abenteuer seiner Gnade“ mitten in dieser Welt ereignet.
 

An diesem Wochenende sind Sie eingeladen zur Begegnung mit einer faszinierenden Frau, von der man lernen kann, wie christliche Alltags-Spiritualität eine lebendige Kraftquelle im eigenen Leben werden kann.
Dabei wird es um eine Annäherung an das Leben und die Spiritualität von Madeleine Delbrêl gehen. Schwerpunkte sind eine tragfähige Alltagsspiritualität .
Elemente: Thematische Impulse, Arbeit mit Texten, Erfahrungsaustausch in Kleingruppen, Übungen und geistliche Impulse

 

Termin:

19.06.2026 | Beginn | 16:00 Uhr

21.06.2026 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Dr. Annette Schleinzer, Theologin und Exerzitienbegleiterin, Delbrel-Expertin
Martina Rambusch-Nowak
 
 

Seminarkosten:

365 €