THEOLOGIE | RELIGIONSPÄDAGOGIK | SEELSORGE

18-0403

WEITERBILDUNG ZUM/R TRAUERBELEITER/IN 2019

Bildungsurlaub Neuer Kurs ab Januar 2019

Trauer ist eine persönliche und schwerwiegende Erfahrung für jeden Menschen. Entsprechend verschieden sind die Wege in und mit der Trauer. Menschen in ihrer Trauer zu begleiten, bedeutet, den Weg ein Stück unterstützend mit zu gehen, Halt zu geben, Ausdrucksformen und Rituale anzubieten, da zu sein und auszuhalten, zu hören, was niemand sonst (mehr) hören möchte. Trauer ist keine Krankheit, die behandelt werden muss. Sie ist vielmehr eine notwendige Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen. Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg ohne diesen vertrauten Menschen fortsetzen zu können. Die Weiterbildung zielt darauf ab, eigene Verlusterfahrungen zu reflektieren, sie in Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Trauerforschung zu bringen und so zu einem größeren Handlungsspielraum in der Begleitung Trauernder zu gelangen. Dazu gehört auch die Frage nach und die Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und der christlichen Tradition. Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab. 

Inhaltliche Schwerpunkte
• Auseinandersetzung mit eigenen Trauererfahrungen
• Kennenlernen von verschiedenen Trauermodellen
• Selbst- und Fremdwahrnehmung; Selbstpflegeangebote
• Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bestattungsformen
• Gesprächsführung, kreative Ausdrucksformen (Malen, Theater..)
• Einführung in systemische Aspekte der Trauer, Kennenlernen der systemischlösungs-orientierten Gesprächsführung 
• Wissen um Gruppenphasen und –strukturen
• Trauer nach Suizid, Kindertrauer, Trauer im Alter• Trauer und Spiritualität, Geistliche Begleitung
• Rituale erleben und reflektieren
• Beratungsprozesse gestalten
• Organisation von Trauerangeboten.
 

Termine

Modul 1: 28.01.-01.02.2019
Modul 2: 28.02.-03.03.2019
Modul 3: 01.07.-05.07.2019
Modul 4: 16.10.-20.10.2019
Modul 5: 29.11.-01.12.2019


Zielgruppe: Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten
-Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und in begleitenden Diensten - Pfarrer_innen, Diakon_innen, Pastoral- Referent_innen- Interessierte , die vielleicht aus persönlicher Betroffenheit motiviert sind, sich einer solchen Aufgabe zu stellen. 

Referentinnen
Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisiorin (DGSv), Trauerbegleiterin, Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung ;
Elisabeth Lindhorst, Dipl.-Pädagogin, Dipl.- Sozialarbeiterin 
Mehrere Referent_innen gestalten das Kursprogramm.

IN KOOPERATION MIT 
Bundesverband Trauerbeglei- tung e.V., Stiftung Evangelischer Hospizdienst Oldenburg, Pfarr- erfortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg; gefördert durch das Kuratorium Deutsche Altenhilfe (KDA) aus Mitteln des Deutschen Hilfswerks 

Termin:

28.01.2019 | Beginn | 10:30 Uhr

01.02.2019 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. (DGsv), Trauerbegleiterin, Gründungsmitglied des BVT
Marion Zwilling: Arzthelferin, Trauerbegleiterin, Mitglied im BVT

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

2150 Euro

18-0411

Notfallseelsorge-Ausbildung in 2018

Seminar für hauptamtliche und ehrenamtliche Seelsorger/innen

Nach dem Curriculum „Gemeinsame Qualitätsstan- dards und Leitlinien zu Maßnahmen der Psychosozi- alen Notfallversorgung für Überlebende, Angehörige, Hinterbliebene, Zeugen/und oder Vermissende im Bereich der Psychosozialen Akuthilfe“ .

Ca. alle drei Jahre bietet die Ev.-Luth. Kirche einen Ausbildungsgang „Notfallseelsorge“ für haupt- und ehrenamtliche Seelsorger/innen an.

Die Ausbildung, die 80 Unterrichtseinheiten umfasst, qualifiziert ehrenamtliche Seelsorger/innen zum Einsatz in der Notfallseelsorge. Notfallseelsorger/innen absolvieren in Deutschland eine vereinheitlichte Aus- bildung und schulen sich kontinuierlich weiter.

Die Ausbildung wird vom Konföderationsbeauftragten für Notfallseelsorge in Niedersachsen zertifiziert und wird in ganz Deutschland als PSNV-Ausbildung (Psy- chosoziale Notfallversorgung) anerkannt.

 

Hauptamtliche Seelsorger/innen nehmen zum Er- langen der Qualifikation an zwei Wochenenden teil, ehrenamtliche Seelsorger/innen machen zusätzlich die Basisqualifikation „Seelsorge“. 

Weitere Informationen und Anmeldung bei:

Janina Harms
Tel.: 0441 7701 – 135
Mail: Janina.Harms@kirche-oldenburg.de 

Termine:
20.–22.04.2018, Notfallseelsorge-Modul, Stapelfeld 4.–6.05.2018, Basismodul, Blockhaus Ahlhorn
15.–17. Juni 2018, Basismodul, Stapelfeld
17.–19. August 2018, Basismodul, Blockhaus Ahlhorn
14.–16. September 2018, Notfallseelsorge-Modul, Ev. Bildungshaus Rastede 

In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 
 

Termin:

14.09.2018 | Beginn | 16:30 Uhr

16.09.2018 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leitung Refe- rat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

Päd. Verantwortung:
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

18-0412

Seelsorge an Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen

Fachtag für Pfarrpersonen, Diakon/innen, Berater/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, weitere Interessierte

Ehrenamtliche und hauptamtliche Seelsorger/innen sind oft gut geübt im Kontakt mit Jugendlichen, aber manchmal unsicher im Kontakt mit Jugendlichen mit psychischen Erkrankungen. Um Teilhabe zu ermöglichen und kirchliche Mitarbeitende dazu einzuladen, ist es sinnvoll, sich über Erkrankungen und Förder- möglichkeiten gut zu informieren.

Ziel des Tages ist es, mit einer re ektierten eigenen Haltung in die eigene Praxis zu gehen.
Das kann sowohl die Seelsorge an Jugendlichen in der Kirchengemeinde betreffen als auch in der Schule, an Kindertagesstätten, im Konfirmanden- und
Konfirmandinnenunterricht, in der Jugendarbeit oder an besonderen kirchlichen Orten wie im Krankenhaus und in der Justizvollzugsanstalt.

 

An diesem Fachtag arbeiten wir an unserer eigenen seelsorglichen Haltung und re ektieren daraufhin gemeinsam die eigenen Praxisfelder. 

Weitere Fachreferentinnen sind Vera Meyer (Schwerpunkt KiTa und Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, Förderung und Therapie) und Kathrin Cordes (Psychologin mit Schwerpunkt Jugendhilfe).

Information und Anmeldung:
Janina Harms
Tel.: 0441 7701 – 135
Mail: Janina.Harms@kirche-oldenburg.de 

In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

Termin:

24.09.2018 | Beginn | 09:00 Uhr

24.09.2018 | Ende      | 15:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin Referat Seelsorge 

Päd. Verantwortug:
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

18-0413

Ein Koffer für die letzte Reise - Erinnerungskoffer nicht nur für Kinder

Workshop für ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten, in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und in beratenden und pädagogischen Berufsfeldern

Eine verblüffende Idee hatte der Bestatter und Trau- erberater Fritz Roth aus Bergisch Gladbach. Er ließ 103 Frauen und Männer, Alte und Junge, Künstler und Handwerker, Prominente und Menschen wie Du und ich in einen Koffer packen, was sie auf der letzten Reise aus diesem Leben begleiten soll.

Diese Kofferaktion inspiriert uns, darüber nachzudenken, was es für diese letzte Reise braucht ... und was wir brauchen. Mit Ansätzen der Biogra earbeit werden
wir uns beschäftigen und in Form einer Erinnerungs- werkstatt an Familiengeschichten arbeiten.  

Wir gehen den Fragen nach: Mit welchen Materialien, Methoden und Impulsen können wir sterbende Menschen und ihre Angehörigen auf der letzten Reise unterstützen? Was könnte unser Handwerkskoffer als Begleitende enthalten? Mit kreativen Methoden gestalten wir den eigenen Erinnerungs- und Werkzeugkoffer. Es gibt Raum für eigene Fragen und Anliegen. 

Referentinnen:
Elisabeth Lindhorst
Gemeindereferentin, Trauerbegleiterin (BVT), Tanzleiterin 
Marianne Storz
Diakonin, Gestaltseelsorgerin, Trauerbegleiterin, Dozentin für Themen der Seelsorge

Termin:

12.10.2018 | Beginn | 10:30 Uhr

13.10.2018 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

195,00 €

18-0414

So nah und doch so fremd - kultursensible Seelsorge

Seminar für Pfarrpersonen, Diakon/innen, Berater/innen, ehrenamtliche Seelsorger/innen, weitere Interessierte

Auch in der Seelsorge begegnen wir zunehmend Men- schen anderer Kulturen und Religionen.

An dem Tag wird es um das eigene Kulturverständnis gehen, um eigene Verunsicherungen in der Begegnung mit Fremden und um die Dynamik von Migrationspro- zessen.

Was folgt daraus für die Seelsorge im Krankenhaus und in der Gemeinde?
Was sagt die christliche Religion zur Begegnung mit Freunden?
Welche religiösen Ressourcen zur Krankheitsbewältigung sind z.B. im Islam anzutreffen?
 

Es soll auch Zeit sein, eigene Seelsorgebegegnungen mit Menschen anderer Religionen zu respektieren. Wer mag, bringe bitte eigene Praxisbeispiele mit. Information und Anmeldung:
Janina Harms
Tel.: 0441 7701 – 135
Mail: Janina.Harms@kirche-oldenburg.de 

Referent:
Andreas Kunze Harper, Pastor, Lehrsupervisor (DGfP), Psychiat- rieseelsorger, 6 Jahre verantwortlich für die KSA-Ausbildung der Hannoverschen Landeskirche 

In Kooperation mit:
Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

Termin:

04.11.2018 | Beginn | 09:00 Uhr

04.11.2018 | Ende      | 15:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin Referat Seelsorge 

Päd. Verantwortung:
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

18-0415

RELIGIONSPÄDAGOGIK Fachliche Beratung, Begleitung und Fortbildungen

Angebote für Religionsleher_innen, Fachkonferenzen Religion

Im Ev. Bildunghaus Rastede können folgende Bildungsangebote zusammen mit der Arbeitsstelle für Religionspädagogik auf Abruf und nach individueller Absprache angefragt und gebucht werden:

1. Kerncurricula, Rahmenrichtlinien und Curriculare Vorgaben in Niedersachsen
Die Kerncurricula bilden die curriculare Grundlage des Religionsunterrichts in den unterschiedlichen Schulformen und – stufen. Der einzelnen Schule obliegt eine weitere Konkretisierung der Kerncurricula. Sie kann sich  für die Entwicklung eines schulinternen Curriculums entscheiden. Im Ev. Bildungshaus bieten wir Ihnen individuell abgesprochene Ein- und Mehrtagesveranstaltungen mit fachlicher Beratung und Betreuung bei der Entwicklung eines schulinternen Curriculums und der weiteren Konkretisierung der Kerncurricula. Den Teilnehmenden wird ein Überblick über die Struktur der kompetenzorientierten Kerncurricula für das Fach Religion und die Umsetzung in schuleigene Arbeitspläne gegeben. Anforderung über das B&U System Nibis.
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen, Lehrkräfte Sek. I
Referent_innen: Kerstin Heine, Fachberaterin für ev. Religion für Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen, Oberschulen und Förderschulen im Bereich Ammerland, Delmenhorst, Oldenburg und Oldenburg Land; Hans-Dieter Eschen, Fachberater für Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen, Oberschulen und Förderschulen im Bereich Ostfriesland, Friesland und Wilhelmshaven.
 
2. Neuere Religionsbücher im Unterricht
Vorgestellt und verglichen werden neuere Unterrichtswerke für das Fach evangelische Religion. Gegebenenfalls kann die Einführung eines neuen Religionsbuchs in der Fachgruppe vorbereitet werden. Es werden grundsätzliche Fragen angesprochen: Welche Anforderungen an Religionsbücher werden heute gestellt? Welche religionspädagogische Konzeption wird in den aktuellen Lehrwerken vertreten? 

Wie könnte ein sinnvoller und kreativer Einsatz von Religionsbüchern im Unterricht aussehen?
Zielgruppe: Lehrkräfte aller schulformen
Referntin: Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP
3. Die Bibel ins Leben holen - Kreative Methoden der Bibelarbeit
Verschiedene Inhalte des Umgangs mit der Bibel können in dieser Fortbildung vereinbart werden: Sei es eine Einführung in den Umgang mit der Materialkiste zur Bibel und dem Einsatz von Lernstationen. Es können aber auch kreative Formen der textlichen Annäherung über den Bibliolog oder Textraumbegehung nach Anneliese Hecht vorgestellt und ausprobiert werden.
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referentin: Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP.

 4. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht -  Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden
Zusehends kooperieren in vielen Schulen die katholischen und evangelischen Lehrkräfte im Religionsunterricht. Nicht selten sind es religionspädagogische Gründe, die die Schulen zum sog. konfessionell-kooperativen Religionsunterricht bewegen. Bei diesem Abrufangebot sollen folgende Aspekte thematisiert werden:
• klärende Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen,
• prinzipielle Überlegungen zum Thema „Konfessionen und Ökumene“ 
• fachliche und religionsdidaktische Impulse, die im Religionsunterricht umgesetzt werden können.
Zielgruppe: alle Schulformen
Referenten: Mathias Soika, Bischöfl. Münstersches Offizialat Vechta Hartmut Schwarz, ARP

Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren einen individuellen Termin.

IN KOOPERATION MIT Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP)

Termin:

00.00.0000

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Seminarleitung:

Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP,
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage