SPIRITUALITÄT UND SEELSORGE

19-0401

Sakraler Tanz - Meditation in Bewegung

"Was mich trägt - Einübung ins geistliche Leben - Seminar für Tanzleiter/innen und Interessierte

Besinnlich die ersten Schritte ins neue Jahr tanzen…..
Körper, Geist, Seele und Herz sind im meditativem Tanz miteinander verbunden. Jeder Tanz hat seine eigenen Schritte - meistens im Kreis - und seine eigene Bedeutung. Die Meditation entsteht zunächst durch das Erlernen der Schritte, später durch die Konzentration auf die Bewegung und das, was dadurch den ganzen Menschen bewegt.
Es entsteht Raum für Verbindung mit dir selbst, mit den anderen, mit etwas, was darüber hinausgeht: mit dem Ursprung, der Stille, dem Geheimen. 
Für die meist ruhigen, manchmal auch lebhafteren Tänze zu verschiedenster Musik ist tänzerische Vorbildung nicht notwendig. 
 


Dieses Seminar richtet sich deshalb an Menschen, die 
diese Art der Meditation kennen lernen, 
sich selbst eine kleine Zeit der Besinnung zu Beginn des neuen Jahres gönnen und eventuell die Tänze bei ihrer Arbeit mit Menschen einsetzen möchten. Tanzbeschreibungen und Musik stehen bei Bedarf zur Verfügung. 
 
In Kooperation mit: AG Spiritualität der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referentin:
Ulrike Neumann, Dozentin sacred dance, Tanztherapeutin, Lehrerin
 

Termin:

04.01.2019 | Beginn | 15:30 Uhr

05.01.2019 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:


 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

141 €

19-0402

Pilgern am Deich Skulpturenpfad zu den sieben Tagen der Schöpfung

„Was mich trägt – Einübung in geistliches Leben“ - Seminar für Pilgerfreund/inne, Natur- und Kunstliebhaber/innen

Pilgern von Mariensiel bis Dangast  auf sieben Seemeilen entlang der sieben Skulpturen zu den sieben Schöpfungstagen. – ein norddeutsches Pilgererlebnis zwischen Wasser, Watt, und Wiesen!
 
Die Kunstwerke am Deich thematisieren den biblischen Schöpfungsmythos und seine Urgeschichte und bilden einerseits den modernen Naturbegriff aber andererseits auch menschlichen Gestaltungswillen ab.
Seh-Zeichen der Schöpfung als Mahn-Zeichen für eine Bewahrung der Schöpfung und geistliches Impulsen geht es auf den Weg.

 

Zu Beginn: Stehkaffee,  Andacht in der Kapelle
 
Abfahrt mit dem Bus ab Ev. Bildungshaus Rastede 10.00 Uhr
Rückfahrt ab Dangast ca. 16.00 Uhr

 
Bitte selbst für Verpflegung für unterwegs und entsprechende Kleidung bzw. Schuhwerk sorgen.
 
In Kooperation mit: AG Spiritualität in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

04.05.2019 | Beginn | 09:00 Uhr

| Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

32 €

19-0403

„Da waren sie alle erlöst und gingen fröhlich heim“ Gebrüder Grimm: Die drei Raben.

„Was mich trägt – Einübung in geistliches Leben“ - Seminar für alle Interessierte

Ganz unbefangen gebrauchen viele Märchen das Wort Erlösung, noch häufiger erzählen sie ohne dieses Wort von Erfahrungen, die der christlichen Erlösungsbotschaft tief verwandt sind. Aber in der kirchlichen Alltagspraxis, in Gemeinde oder Religionsunterricht, kommt das Wort Erlösung nur noch selten vor.
Obwohl ein Schlüsselbegriff des christlichen Glaubens, scheint das Wort Erlösung  weitgehend vergessen, unverständlich und darum bedeutungslos. 
Wovon sollten wir auch erlöst werden? Von unseren Sünden?  Und wie oder wodurch? Durch Jesu Tod?

 

Märchen sind keine Alternative zu Evangelium und Glaube, aber eine Möglichkeit, über diese ins Gespräch zu kommen, was Erlösung meint.
Ich hoffe, es gelingt uns, märchenhafte Erlösungsbilder, ein unserem Horizont angemessenes Verstehen des christlichen Erlösungsglaubens und unsere Lebenserfahrungen so zusammenzubringen, dass wir am Ende erlöst und fröhlich heimgehen.
 
In Kooperation mit: AG Spiritualität in der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Referent : Dr. Heinrich Dickerhoff


 

Termin:

19.10.2019 | Beginn | 19:00 Uhr

| Ende      | 16:30 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

32 €

19-0404

Spiritualität in der Trauerbegleitung Der Grund auf dem ich stehe und mich bewege, was mich trägt – woraus ich meine Hoffnung beziehe ...

(Vertiefungs-)Seminar für Trauerbegleiter/innen

Ich glaube nicht an ein Leben nach dem Tod. Ich freue mich auf ein Wiedersehen im Himmel! 
Wie konnte Gott das zulassen ?  Für wen bin ich (noch) wichtig ?  
Wie soll mein Leben (nun) weitergehen ?
Diese Gedanken umkreisen das Thema "Spiritualität" in einem weit gefassten Verständnis.
Wir kennen sie wahrscheinlich alle aus eigener Erfahrung, und in der Zeit der Trauerbegleitung werden sie von den trauernden Menschen immer wieder geäußert - manchmal ganz offensichtlich, manchmal verschlüsselt.
An diesen beiden Tagen ist Zeit, um sich mit dem eigenen Standpunkt in Bezug auf dieses Thema zu beschäftigen, und sich die Spuren von Spiritualität in der Trauerbegleitung anzuschauen:  

Wo und wie taucht sie auf? Wie gehe ich damit um? Aus und mit welcher Hoffnung lebe ich? Was trägt und hält mich (noch)?   
                                                                                                                                             
Theorie, Erfahrungsaustausch,  kreatives Tun und Musik und Bewegung gestalten zwei abwechslungsreiche Tage!
Eigene Situationen aus der Trauerbegleitung sind herzlich willkommen und können besprochen werden.   

Referentinnen : Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisorin (DHSv), Trauerbegleiterin, Mitglied im Bundesverband Trauerbegleitung                                                                                                             
Elisabeth Lindhorst , Dipl. Religionspädagogin, Referentin (u.a. Trauerbegleitung) , 
Tanzleiterin    
 

Termin:

25.10.2019 | Beginn | 14:30 Uhr

26.10.2019 | Ende      | 18:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

170 €

19-0405

„Was mich trägt – Einübung in geistliches Leben“ Schöpfungsspiritualität

Der Weg der Seele im Spiegel der Natur

„Lehre uns begreifen, welche Zeit wir zum Leben haben, damit wir klug werden und es vernünftig gestalten.“ Psalm 90, 12, Basisbibel
 
Die Tage werden kürzer. Das Wetter ist trüb und die Luft von Nebel erfüllt. Auch in uns verändert sich etwas. Und wir merken es, wenn wir uns trauen, in dieser Zeit nach innen zu schauen, nach innen zu horchen.
Es ist die Zeit des Abschieds, nicht nur von dem sichtbar Lebendigen in der Natur. Manchmal ist es die Zeit des ganz persönlichen Abschieds von einem geliebten Menschen, der im zurückliegenden Jahr verstarb. 
Und es ist die Zeit des Abschieds von eigenen Lebensabschnitten, denen man entwachsen ist; von Überzeugungen, die nicht mehr tragen; von Selbstbildern, die nicht mehr stimmen; von Kraft, Lust oder Antrieb, die nicht mehr zur Verfügung stehen.

An diesem Tag geht es hinaus in die Natur, die uns zum Spiegel der Seelenbewegungen wird. Die uns hilft zu verstehen. Und auszuhalten, was (noch) nicht verstanden werden kann.
 
Bitte warme, wetterfeste Kleidung und Schuhe mitbringen, einen kleinen Tagesrucksack, eine kleine Warmhaltekanne oder –becher und eine Armbanduhr.
 
Das Seminar ist auch für Menschen mit Bewegungseinschränkungen geeignet.
 
In Kooperation mit: AG Spiritualität der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

 

Termin:

16.11.2019 | Beginn | 09:00 Uhr

16.11.2019 | Ende      | 16:30 Uhr

Seminarleitung:

Eva Brunken, Ritualbegleiterin in der Natur und Diakonin
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

32 €

19-0406

Körper und Spiritualität

Seminar für Pfarrer/innen und Diakon/innen und Interessierte

Körperorientierte Seelsorge basiert auf dem Grundverständnis der Einheit des Menschen aus Körper, Seele und Geist. Ziel ist es, das eigene Seelsorgeverständnis um die Dimension der Körperorientierung zu erweitern.

Inhaltliche Schwerpunkte: Körperorientiertes Arbeiten, Vermittlung der Grundprinzipien Erdung, Atmung, Haltung, Bewegung und Ausdruck als körperliche Wahrnehmungskriterien in der seelsorgerlichen Arbeit; Spiritualität und Körper.
Methodisch wird mit Körperübungen auf der Basis der bioenergetischen Analyse,

einem tiefenpsychologisch fundierten Verfahren gearbeitet. Durch vielfältige körperliche Übungen und durch innere Arbeit zur Selbsterfahrung, durch Gespräch und Theorie-Inputs werden wir auf die Suche nach unserer eigenen Spiritualität im Körper gehen. Eigene mitgebrachte Themen, Fragen und Fallbeispiele aus der seelsorglichen und spirituellen Arbeit können bearbeitet werden.

In Kooperation mit: Niedersächsisches Pastoralkolleg

 Referentin:
Dr. Irmhild LiebauPfarrerin, Psychotherapeutin (HPG/EAP), Bioenergetische Analytikerin (CBT), Supervisorin (DGfP)
 

Termin:

25.11.2019 | Beginn | 15:00 Uhr

29.11.2019 | Ende      | 13:00 Uhr

Seminarleitung:

Martina Rambsuch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

19-0407

WEITERBILDUNG ZUM/R TRAUERBELEITER/IN 2019

Bildungsurlaub Neuer Kurs ab Januar 2019

Trauer ist eine persönliche und schwerwiegende Erfahrung für jeden Menschen. Entsprechend verschieden sind die Wege in und mit der Trauer. Menschen in ihrer Trauer zu begleiten, bedeutet, den Weg ein Stück unterstützend mit zu gehen, Halt zu geben, Ausdrucksformen und Rituale anzubieten, da zu sein und auszuhalten, zu hören, was niemand sonst (mehr) hören möchte. Trauer ist keine Krankheit, die behandelt werden muss. Sie ist vielmehr eine notwendige Reaktion auf den Verlust eines nahestehenden Menschen. Ziel des Trauerprozesses ist es, mit neuer Orientierung den eigenen Lebensweg ohne diesen vertrauten Menschen fortsetzen zu können. Die Weiterbildung zielt darauf ab, eigene Verlusterfahrungen zu reflektieren, sie in Zusammenhang mit den Erkenntnissen der Trauerforschung zu bringen und so zu einem größeren Handlungsspielraum in der Begleitung Trauernder zu gelangen. Dazu gehört auch die Frage nach und die Auseinandersetzung mit der eigenen Spiritualität und der christlichen Tradition. Die Weiterbildung schließt mit einem Zertifikat ab. 

Inhaltliche Schwerpunkte
• Auseinandersetzung mit eigenen Trauererfahrungen
• Kennenlernen von verschiedenen Trauermodellen
• Selbst- und Fremdwahrnehmung; Selbstpflegeangebote
• Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Bestattungsformen
• Gesprächsführung, kreative Ausdrucksformen (Malen, Theater..)
• Einführung in systemische Aspekte der Trauer, Kennenlernen der systemischlösungs-orientierten Gesprächsführung 
• Wissen um Gruppenphasen und –strukturen
• Trauer nach Suizid, Kindertrauer, Trauer im Alter• Trauer und Spiritualität, Geistliche Begleitung
• Rituale erleben und reflektieren
• Beratungsprozesse gestalten
• Organisation von Trauerangeboten.
 

Bild zu Seminar WEITERBILDUNG ZUM/R TRAUERBELEITER/IN 2019

Termine

Modul 1: 28.01.-01.02.2019
Modul 2: 28.02.-03.03.2019
Modul 3: 01.07.-05.07.2019
Modul 4: 16.10.-20.10.2019
Modul 5: 29.11.-01.12.2019


Zielgruppe: Ehren- und hauptamtliche Mitarbeitende in Hospiz- und Besuchsdiensten
-Mitarbeitende in der ambulanten und stationären Altenhilfe, Krankenpflege und in begleitenden Diensten - Pfarrer_innen, Diakon_innen, Pastoral- Referent_innen- Interessierte , die vielleicht aus persönlicher Betroffenheit motiviert sind, sich einer solchen Aufgabe zu stellen. 

Referentinnen
Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. Supervisiorin (DGSv), Trauerbegleiterin, Vorsitzende des Bundesverbandes Trauerbegleitung ;
Elisabeth Lindhorst, Dipl.-Pädagogin, Dipl.- Sozialarbeiterin 
Mehrere Referent_innen gestalten das Kursprogramm.

IN KOOPERATION MIT 
Bundesverband Trauerbeglei- tung e.V., Stiftung Evangelischer Hospizdienst Oldenburg, Pfarr- erfortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg; 

Termin:

28.01.2019 | Beginn | 10:30 Uhr

01.02.2019 | Ende      | 16:00 Uhr

Seminarleitung:

Christine Stockstrom, Diakonin, Dipl. (DGsv), Trauerbegleiterin, Gründungsmitglied des BVT
Marion Zwilling: Arzthelferin, Trauerbegleiterin, Mitglied im BVT

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

2250 Euro

19-0408

„Die Transaktionsanalyse – Einführungskurs 101“

Seminar für Pfarrer/innen, Diakon/innen und Seelsorger/innen in Haupt- und Ehrenamt, für kirchliche Mitarbeitende, für alle Interessierten

Knotenpunkte Seelsorge, Angebote des Referats Seelsorge und der Pfarrer/infortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Die Transaktionsanalyse ist ein soziales, psychodynamisch orientiertes und tiefenpsychologisch fundiertes Verfahren. Sie integriert tiefenpsychologische, entwicklungspsychologische und kommunikationstheoretische Modelle und Methoden und ihr Ziel ist es, Menschen in der Entfaltung ihrer Lebensmöglichkeiten und bei der Bewältigung von Konflikten zu unterstützen, und zu einem besseren Umgang mit sich selbst und dem privaten und beruflichen Umfeld zu finden. 
Im 101- Kurs werden die zentralen Modelle der Transaktionsanalyse (TA) dargestellt und in Übungen angewandt. Durch praktische Übungen wird die Theorie erfahrbar und wir geben Möglichkeiten, diese mit der eigenen Lebens- und Berufserfahrung in Beziehung zu setzen.

Die Transaktionsanalyse ist einsetzbar in Berufsfeldern, in denen mit Menschen gearbeitet wird. Die Teilnehmer/innen erhalten die 101- Bescheinigung der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse, die die Mitgliedschaft in der DGTA ermöglicht. Der 101- Kurs ist Voraussetzung für den Einstieg in die Ausbildung zum/zur Transaktionsanalytiker/in.

 

Dieser Kurs wird nach den Richtlinien der Internationalen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (ITAA) und der Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (DGTA e. V.) als erster Baustein einer TA-Weiterbildung anerkannt.
 
Referent/innen: Wolfgang Kausler, Lehrer, Lehrender Transaktionsanalytiker u.S. (PTSTA-E), Heilpraktiker für Psychotherapie (HeilprG), Berater, Supervisor, Coach
Gabriela Reinke, Diplom-Pädagogin, Lehrende Transaktionsanalytikerin u.S. (PTSTA-Co), Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), Körpertherapeutin
Dr. Dorothee Kramer, Fachärztin für Allgemeinmedizin und Psychotherapie, Systemaufstellerin, Transaktionsanalytikerin (CTA-C), 101- Trainerin, Therapeutin, Supervisorin, Coach

Anmeldung und nähere Informationen: Dezernat1@kirche-oldenburg.de, 0441/7701135
 
In Kooperation mit Referat Seelsorge und der Pfarrer/infortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

15.02.2019 | Beginn | 15:30 Uhr

17.02.2019 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leiterin Referat Seelsorge
Stefan Welz,  Pfarrer/infortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

päd. Verantwortung:

Martian Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

19-0409

Grenzen setzen – die eigene Seelsorgekompetenz erweitern

Bildungsurlaub Seelsorge-Weiterbildungswoche für Seelsorger/innen im besonderen Dienst: Altenheim, Gefängnis, Krankenhaus, Maßregelvollzug evangelischer und katholischer Konfession, und an alle Interessierten.

In der Seelsorge-Arbeit in den besonderen Diensten: Altenheim, JVA, Klinik bedarf es für die eigene Professionalität und Qualität im Beruf und auch im persönlichen Leben immer wieder auch der Fähigkeit, Grenzen zu setzen: Der Arbeit, den Klienten/innen, der Institution und auch sich selbst gegenüber.
 
Grenzen setzen, Nein sagen fällt besonders in unserem empathischen Seelsorgeverständnis nicht leicht. Dabei verschaffen klare Grenzen Freiraum, um sich selbst, das eigene Tun und die anderen wieder besser wahrnehmen, reflektieren und „behandeln“ zu können. Dies ist wesentlich für die professionelle und qualifizierte Seelsorge-Arbeit.
Aus dem gewonnenen Abstand heraus können wir neue Perspektiven und Blickwinkel entdecken, neue Kräfte entwickeln, gut für sich selbst und so auch für die anderen sorgen und wieder mit mehr Energie und Freude arbeiten und leben.
Gerade bei Stellenwechseln und neuer Stelle, bei Veränderungswünschen und auch langjähriger Arbeit auf derselben Stelle im Seelsorge-Dienst ist es gut, sich bewusst Zeit zu nehmen, um Abstand und eine neue Orientierung im seelsorglichen Arbeiten zu finden.

 

Auch lohnt sich ein bewusster Blick auf die bekannten und unvertrauten Rollen- und Verhaltensmuster der Menschen, die für uns in der Arbeit besondere Herausforderungen bilden und Mühe bereiten und wie sie mit den eigenen, persönlichen und professionellen Grundmustern und Rollenverständnissen kollidieren, „zusammenpassen“, ineinander greifen, um dies als Chancen für die Arbeit nutzen zu können.  
 
Mit Methoden aus Gestalttherapie, Bioenergetischer Analyse, Familienstellen und Körper-übungen arbeiten wir bewusst auf den Ebenen von körperlicher, affektiver und kognitiver Selbst- und Fremdwahrnehmung, um die eigene Seelsorgekompetenz zu erweitern. Fallbeispiele, Gesprächs- und Problemsituationen, Fragen und Themen aus der eigenen Arbeit können mitgebracht und supervisorisch bearbeitet werden.
 
Bitte bequeme Kleidung, warme Socken und eine Decke für die Körperarbeit mitbringen!



 

Termin:

18.02.2019 | Beginn | 15:00 Uhr

22.02.2019 | Ende      | 13:15 Uhr

Seminarleitung:

Pfr. i.R. Jochen Locher
Dr. Irmhild Liebau

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

655 €

19-0410

„Einführungskurs in die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg“

Knotenpunkte Seelsorge, Angebote des Referats Seelsorge und der Pfarrer/infortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg

Grundlage der Gewaltfreien Kommunikation ist eine Haltung, die einen wertschätzenden Umgang mit sich selbst und anderen erleichtert und vertrauensvolle Beziehungen ermöglicht.
GFK ist somit ein wertschätzender und auch ein spiritueller Ansatz, Krisen konstruktiv zu gestalten.

Für seine Fachbereiche Evangelische Theologie und Religionspädagogik hat Gottfried Orth die Gewaltfreie Kommunikation nach Marshall Rosenberg in mehreren Veröffentlichungen fruchtbar gemacht.
Der Autor u.a. des Titels „Gewaltfreie Kommunikation in der Schule“, 2013, gemeinsam mit Hilde Fritz, und des Titels „Gewaltfreie Kommunikation in Kirchen und Gemeinden: „Die Nächsten lieben wie sich selbst“, 2015, ist davon überzeugt: Beziehungen und Gemeinschaften, insbesondere in Krisen, brauchen wertschätzende Kommunikation. 

Gottfried Orth sieht hier für religionspädagogische und kirchliche Arbeitsfelder vielfältige Anregungen in der gewaltfreien Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg. 
 

Wie Menschen in Krisen die eigenen Bedürfnisse deutlich wahrnehmen und klar ausdrücken können, wie Konflikte als selbstverständliche und alltägliche Momente des Zusammenlebens gewaltfrei gestaltet werden können, so dass Beziehungen glücken – darum geht es in der Gewaltfreien Kommunikation. Der Tag bietet Gelegenheit, in Selbstreflexion mit einem kundigen Referenten die Gewaltfreie Kommunikation kennen zu lernen. An konkreten Beispielen wird gezeigt, wie GFK helfen kann, lebendige Beziehungen in Kirchen und Gemeinden zu gestalten und gegebenenfalls auch somit die theologische Reflexion zu bereichern. 
 
Referent: Prof. Gottfried Orth, Braunschweig, Mitglied des Orca-Instituts
 
Anmeldung und nähere Informationen: Dezernat1@kirche-oldenburg.de, 0441/7701135

In Kooperation mit:Referat Seelsorge und der Pfarrer/infortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg
 

Termin:

19.02.2019 | Beginn | 09:00 Uhr

| Ende      | 15:00 Uhr

Seminarleitung:

Stefan Welz, Pfarrerfortbildung
Julia Neuschwander, Leitung Referat Seelsorge

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

19-0411

„Das möchte ich lieber mit einem Mann besprechen! Das möchte ich lieber mit einer Frau besprechen!“ Geschlechterfragen in der Seelsorge

Für Seelsorger/innen in Haupt- und Ehrenamt, für kirchliche Mitarbeitende, für alle Interessierten

Seelsorgende wie ihre Gesprächspartner/innen stoßen im Kontakt mitunter auf die Kategorie Geschlecht, was – zumal in Zeiten von #Metoo – verunsichern kann.
Der Praxistag möchte Ihnen ausgehend von Ihren Fragen und Erfahrungen Orientierung im Genderdschungel bieten. Wo ist Verunsicherung fehl am Platz für ein hilfreiches Beziehungsangebot und wo kann ein genderbewusster Seelsorgeansatz für die Reflexion der eigenen Rolle wie des gesellschaftlichen Umfeldes von Gewinn sein? Was meint ‚Gender‘ überhaupt und wie kann mir die Geschlechterkategorie – jenseits ihrer gesellschaftspolitischen Instrumentalisierung – neue Perspektiven in der Seelsorge erschließen?

Dieser Tag bietet allen Geschlechtern die Gelegenheit, in den wertschätzenden Austausch zu treten, um sich (weiter) zu sensibilisieren für Geschlechterfragen in der Seelsorge und gemeinsam nach kreativen Antworten zu suchen.   
 

Dr. Simone Mantei hat ihre erste theol. Prüfung in Oldenburg abgelegt. Nach der Promotion in Münster und dem Vikariat in Wiesbaden war sie fünf Jahre als Praktische Theologin an der Universität Mainz, bevor sie Studienleiterin am Studienzentrum der EKD für Genderfragen in Kirche und Theologie (Hannover) wurde. Seit zwei Jahren baut sie im Team ein Arbeitsfeld zur Beratung und Begleitung Theologiestudierender in Hessen und Nassau auf. Sie lehrt u.a. an der Uni in Frankfurt. Simone Mantei lebt mit ihrer Familie in Wiesbaden.
 
Anmeldung und nähere Informationen: Dezernat1@kirche-oldenburg.de, 0441/7701135
 
In Kooperation mit:
Referat Seelsorge und dem Referat Aus- und Fortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

Referentin: Dr. Simone Mantei (Mainz) 


 

Termin:

16.05.2019 | Beginn | 09:00 Uhr

16.05.2019 | Ende      | 17:00 Uhr

Seminarleitung:

Julia Neuschwander, Leitung Referat Seelsorge der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 
Stefamn Welz, Referat Aus- und Fortbildung der Ev.-Luth. Kirche in Oldenburg 

 

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

Auf Anfrage

19-0412

Gesegneter Abschied: Dem Abschied mit eigenen oder geliehenen Worten im Glauben Ausdruck geben

Seminar für professionell Arbeitende im Palliativ Care, Hospiz und ambulanten Hospizdienst, Altenpflege

In Ihrem beruflichen Alltag werden Sie mit dem Tod häufiger konfrontiert und vielleicht beginnt der Umgang mit dem Sterben und dem Tod eine gewisse Normalität für Sie zu bekommen.
Die Begegnung mit Sterbenden, mit den Angehörigen und mit dem Tod kann Momente tiefer Spiritualität enthalten.
In einer Zeit, in der Rituale und Riten in Vergessenheit geraten oder sinnentleert wirken, wissen wir oft nicht mehr, wie wir dieser inneren Bewegung angemessen Ausdruck geben können. 

Wir möchten Mut machen, Rituale und Riten wieder zu entdecken, sie mit eigenen oder geliehenen Worten zu füllen, Gesten zu finden und so die Möglichkeit zu bekommen, diese besonderen Situationen an den höheren Sinn des Lebens rückzubinden. In einem Abschiedssegen am Bett eines sterbenden oder verstorbenen Menschen kann der schmerzhafte Augenblick kostbar werden - für den sterbenden Menschen wie auch für die Angehörigen und auch für Sie als begleitende Fachkraft.
 

 Es können heilsame Bilder entstehen, die in der Trauerzeit für die Angehörigen zu „Not-wendigen“ Trittsteinen werden. In einem Ritus kann Verstörendes seinen Raum bekommen und Hoffnung Worte finden. 

Wir laden Sie ein, Ihrer eigenen Spiritualität auf die Spur zu kommen und die eigenen kulturellen Wurzeln neu zu entdecken und Möglichkeiten zu erkunden, die Ihnen in Ihrem Beruf Ihrer eigenen Spiritualität einen angemessenen Ausdruck verleihen.

Dorothee Breger, Dipl. Soz. Päd., Traumatherapeutin (EMDR), Gestalt- und Soziotherapeutin; Trauerbegleiterin (BVT.)
Thekla Röhrs, Pastorin, Seelsorgerin für die Ev. Kirche Bremen im SAPV (Speziaisierte Ambulante Paliativversorgung)
 

Termin:

15.06.2019 | Beginn | 19:30 Uhr

16.06.2019 | Ende      | 14:00 Uhr

Seminarleitung:

Dorothee Berger
Thekla Röhrs

päd. Verantwortung:

Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

127 €

19-0413

RELIGIONSPÄDAGOGIK Fachliche Beratung, Begleitung und Fortbildungen

Angebote für Religionsleher_innen, Fachkonferenzen Religion

Im Ev. Bildunghaus Rastede können folgende Bildungsangebote zusammen mit der Arbeitsstelle für Religionspädagogik auf Abruf und nach individueller Absprache angefragt und gebucht werden:

1. Kerncurricula, Rahmenrichtlinien und Curriculare Vorgaben in Niedersachsen
Die Kerncurricula bilden die curriculare Grundlage des Religionsunterrichts in den unterschiedlichen Schulformen und – stufen. Der einzelnen Schule obliegt eine weitere Konkretisierung der Kerncurricula. Sie kann sich  für die Entwicklung eines schulinternen Curriculums entscheiden. Im Ev. Bildungshaus bieten wir Ihnen individuell abgesprochene Ein- und Mehrtagesveranstaltungen mit fachlicher Beratung und Betreuung bei der Entwicklung eines schulinternen Curriculums und der weiteren Konkretisierung der Kerncurricula. Den Teilnehmenden wird ein Überblick über die Struktur der kompetenzorientierten Kerncurricula für das Fach Religion und die Umsetzung in schuleigene Arbeitspläne gegeben. Anforderung über das B&U System Nibis.
Zielgruppe: Lehrkräfte an Grundschulen, Lehrkräfte Sek. I
Referent_innen: Kerstin Heine, Fachberaterin für ev. Religion für Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen, Oberschulen und Förderschulen im Bereich Ammerland, Delmenhorst, Oldenburg und Oldenburg Land; Hans-Dieter Eschen, Fachberater für Grundschulen sowie Haupt- und Realschulen, Oberschulen und Förderschulen im Bereich Ostfriesland, Friesland und Wilhelmshaven.
 
2. Neuere Religionsbücher im Unterricht
Vorgestellt und verglichen werden neuere Unterrichtswerke für das Fach evangelische Religion. Gegebenenfalls kann die Einführung eines neuen Religionsbuchs in der Fachgruppe vorbereitet werden. Es werden grundsätzliche Fragen angesprochen: Welche Anforderungen an Religionsbücher werden heute gestellt? Welche religionspädagogische Konzeption wird in den aktuellen Lehrwerken vertreten? 

Wie könnte ein sinnvoller und kreativer Einsatz von Religionsbüchern im Unterricht aussehen?
Zielgruppe: Lehrkräfte aller schulformen
Referntin: Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP
3. Die Bibel ins Leben holen - Kreative Methoden der Bibelarbeit
Verschiedene Inhalte des Umgangs mit der Bibel können in dieser Fortbildung vereinbart werden: Sei es eine Einführung in den Umgang mit der Materialkiste zur Bibel und dem Einsatz von Lernstationen. Es können aber auch kreative Formen der textlichen Annäherung über den Bibliolog oder Textraumbegehung nach Anneliese Hecht vorgestellt und ausprobiert werden.
Zielgruppe: Lehrkräfte aller Schulformen
Referentin: Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP.

 4. Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht -  Gemeinsamkeiten stärken - Unterschieden gerecht werden
Zusehends kooperieren in vielen Schulen die katholischen und evangelischen Lehrkräfte im Religionsunterricht. Nicht selten sind es religionspädagogische Gründe, die die Schulen zum sog. konfessionell-kooperativen Religionsunterricht bewegen. Bei diesem Abrufangebot sollen folgende Aspekte thematisiert werden:
• klärende Einführung in die rechtlichen Rahmenbedingungen,
• prinzipielle Überlegungen zum Thema „Konfessionen und Ökumene“ 
• fachliche und religionsdidaktische Impulse, die im Religionsunterricht umgesetzt werden können.
Zielgruppe: alle Schulformen
Referenten: Mathias Soika, Bischöfl. Münstersches Offizialat Vechta Hartmut Schwarz, ARP

Bitte rufen Sie uns an und vereinbaren einen individuellen Termin.

IN KOOPERATION MIT Arbeitsstelle für Religionspädagogik (ARP)

Termin:

00.00.0000

Seminarleitung:

Kerstin Hochartz, Leiterin der ARP,
Martina Rambusch-Nowak

Seminarkosten:

auf Anfrage

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